Die CDU-Fraktion hat im vergangenen Verkehrsausschuss beantragt, dass der Magistrat bei der Stadt Frankfurt bzw. gemeinsam mit der Stadt Frankfurt bei Hessen Mobil darauf hinwirken soll, dass Planungen für eine nördliche oder südliche Umgehungsstraße von Nieder-Eschbach in Angriff genommen werden. Diese Straße soll den Verkehr aus Nieder-Erlenbach und vor allem aus dem Wetteraukreis ohne Umweg über den Bad Homburger Ostring unmittelbar zur A 661 in Richtung A 5 führen. Bei seinen Bemühungen soll der Magistrat zudem die Ergebnisse der jüngsten Verkehrsuntersuchung zur Optimierung von Südring und Ostring sowie die Planungen der Stadt Frankfurt für ein neues Gewerbegebiet östlich des Bad Homburger Kreuzes berücksichtigen. Der Antrag wurde mehrheitlich angenommen.

„Der Bad Homburger Ostring und die Ober-Erlenbacher Umgehung wurden gebaut, um unsere Stadtteile Ober-Eschbach und Ober-Erlenbach vom Verkehr zu entlasten. Tatsächlich sorgen sie aber auch dafür, dass der Frankfurter Stadtteil Nieder-Eschbach vom Durchgangsverkehr von der Wetterau zur A 5 in Richtung Frankfurter Kreuz verschont wird – mit dem Effekt, dass unser Ost-ring jeden Tag in den Stoßzeiten völlig überlastet ist. Das kann nicht Sinn der Sache sein! Die Stadt Frankfurt hat hier ihre Hausaufgaben nicht gemacht! Die Nieder-Eschbacher Westumgehung – die Anna-Lindh-Allee – schließt unmittelbar an unseren Ostring an, um den Verkehr von dort zur A 661 und weiter zur A 5 zu führen. Um unseren Ostring zu entlasten, bräuchte es aber eine weitere, nördliche oder südliche Umgehung von Nieder-Eschbach, die den Verkehr aus Richtung Ober- und Nieder-Erlenbach nicht mehr durch den Ort, sondern um ihn herum zur Autobahn führt. Wenn der Verkehr aus Karben oder Wöllstadt so zur Autobahn gelangen würde, wäre nicht nur Nieder-Eschbach entlastet, sondern auch unsere Bad Homburger Umgehungsstraßen. Die Planungen für eine Nordostumgehung von Bonames sind zwar befürwortenswert, entlasten aber nur Bonames vom Verkehr aus Bad Vilbel, Nieder-Erlenbach und Harheim – und nicht unseren Ostring!“, erklärt dazu Dr. Roland Mittmann, Verkehrspolitischer Sprecher der CDU.

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