Auf Antrag der Koalition aus CDU und SPD hat der Mobilitätsausschuss in seiner letzten Sitzung einstimmig beschlossen, dass geprüft werden soll, wo im Stadtgebiet sich geeignete Standorte für weitere Radservice-Stationen befinden. Auf Wunsch des Ausschusses sollen dabei nicht nur Angaben zu Herstellern und Kosten, sondern auch zum Leistungsumfang gemacht werden. Der Magistrat soll bei seiner Prüfung auch gemeinnützige Hersteller einbeziehen und die örtlichen Fahrradhändler, den ADFC sowie den Regionalverband FrankfurtRheinMain zu möglichen Kooperationen ansprechen.

„Wer mit dem Fahrrad unterwegs ist, kennt das: Man hat plötzlich eine Panne, aber die nächste Werkstatt ist entweder weit weg oder geschlossen. Für dieses Problem sind Radservice- Stationen die perfekte Lösung. Wir freuen uns, dass das städtische City-Management das genauso sieht und parallel den gleichen Vorschlag aufgebracht hat. Mit unserem Beschluss geben wir hierfür ausdrücklich eine politische Unterstützung“, so der mobilitätspolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Dr. Roland Mittmann.

„Wir wünschen uns, dass die Stadtverwaltung genau prüft, wo geeignete Standorte für neue Radservice-Stationen sein könnten, und uns dann vorlegt, welche Hersteller – ausdrücklich auch gemeinnützige – zu welchen Preisen solche Stationen anbieten. Andernorts bestehen hierfür bereits Kooperationen mit örtlichen Fahrradhändlern, dem ADFC oder dem Regionalverband FrankfurtRheinMain. Diese könnten wir uns zum Vorbild nehmen“, ergänzt CDU-Stadtverordnete Monika Faßbinder.

„Ob Luftpumpe oder Schraubenschlüssel – an Radservice-Stationen können sich Radfahrer schnell selbst helfen. In anderen Orten finden sich schon lange viele davon: Sei es in Heiligenhafen an der Ostsee oder Überlingen am Bodensee. Auch Bad Homburg würden mehr davon guttun“, fügt Pia Voigt, CDU-Stadtverordnete und Mitglied des Mobilitätsausschusses, hinzu.

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