Die Bad Homburger CDU-Stadtverordnetenfraktion sieht in E-Rollern eine emissionslose Alternati-ve zum PKW, um Parksuchverkehr zu vermeiden und die Luftqualität zu verbessern. „Bisher sind nur wenige E-Roller auf Bad Homburgs Straßen unterwegs“, sagt Richard Nitzsche, Mitglied im Verkehrsausschuss für die CDU, „das könnte sich jedoch schnell ändern, wenn mehr Menschen die Vorteile des elektrischen Rollerfahrens für sich entdecken.“ Für diesen Fall sollte Bad Homburg aus Sicht der CDU vorbereitet sein und den E-Roller schon heute proaktiv in einen sinnvollen Kon-text zu Fußgängern, Fahrradfahrern und dem übrigen Verkehr setzen.
„Beim Blick auf andere Städte fällt auf, dass E-Roller auch zum Störfaktor für andere Verkehrsteil-nehmer, sogar zur Gefahr im Straßenverkehr, werden können“, argumentiert Dr. Roland Mittmann, Sprecher der CDU im Verkehrsausschuss. Die CDU möchte den Magistrat deshalb mit einem An-trag im Verkehrsausschuss bitten, zu prüfen, an welchen Stellen Fahrverbots-, Parkverbots- und Niedriggeschwindigkeitszonen für E-Roller sinnvoll sein könnten. „Wir wollen vorbereitet sein und schon jetzt definieren, an welchen Stellen wir die Nutzung oder das Abstellen der Roller nicht zu-lassen wollen oder langsames Fahren erzwingen wollen“, so Mittmann. „Zumindest bei Leihrollern ermöglicht die elektronische Steuerung dann, dass die Roller sich automatisch ausschalten, sich nicht ausschalten lassen oder aber mit gedrosselter Geschwindigkeit fahren.“
Sind entsprechende Regelungen einmal definiert, können E-Roller als umweltschonendes Ver-kehrsmittel zur Bereicherung unserer Stadt beitragen. „Insbesondere entlang der Achsen Bahnhof – Rathaus / Bahnhof – Kurhaus könnte der Betrieb von Elektrorollern, die auf Fahrradwegen zum Einsatz kommen, daher für die Bad Homburger von Interesse werden“, meint Amir Parandian, Mitglied im Verkehrsausschuss für die CDU. In einem Punkt ist er sich aber sicher: „Bei schönem Wetter macht E-Roller-Fahren in Bad Homburg schon jetzt großen Spaß!“

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