Im Jugend-, Sozial- und Integrationsausschuss vom 11.05.2021 wurden ausführliche Berichte der aufsuchenden Jugendsozialarbeit und über Jugend(aktiv)plätze im öffentlichen Raum vorgestellt. Aus dem Bericht über die Jugend(aktiv)plätze ging hervor, dass es zwar schon Konzepte aus den Jahren 2009-2012 für „Freitreffpunkte für Jugendliche im öffentlichen Raum“ gab, aber vieles wegen zu geringer Akzeptanz in der Öffentlichkeit nicht umgesetzt werden konnte. Die CDU-Fraktion beantragte daher nun, dass der Magistrat Qualitätskriterien und –standards erarbeitet, um eine dauerhafte und kontinuierliche Jugendbeteiligung zu ermöglichen. Der Antrag wurde einstimmig angenommen.

„Nicht umgesetzte Wünsche führen bei den jungen Leuten zu wenig Motivation für Mitarbeit bei neuen Projekten. Das Regiebuch ISEK 2030 legte schon die Entwicklung und Etablierung einer Beteiligungskultur fest. Das Ziel eine jugendfreundliche Stadt zu werden, kann es nur mit einer gelebten Beteiligungsstruktur, frühzeitiger Förderung und Ermöglichung von Partizipation geben. Um möglichst viele, unterschiedliche Zielgruppen von Jugendlichen mit ein zu beziehen, sollte die Beteiligung nicht nur über den Jugendbeirat gehen, sondern es müssen unterschiedliche Beteiligungsformate angeboten werden. Dies kann mit von dem Fachbereich erarbeiteten Qualitätskriterien und Qualitätsstandards für die Jugendbeteiligung erreicht werden“, so die sozialpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion Silvia Argyrakis.

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