Als Landgraf Friedrich V. Ludwig 1775 das Gelände des späteren Gustavsgartens erwarb, bedachte er seinen jüngsten Sohn Gustav mit der Gestaltung dieses Areals. Zusammen mit seiner Frau Louise Friederike schuf er einen Garten nach englischer Gartenkunst, der bis heute seinen Namen trägt und viele historische Bäume und Sträucher beherbergt. 2011 erwarb die Stadt Bad Homburg vor der Höhe diesen prachtvollen Teil der landgräflichen Gartenlandschaft mit dem Ziel, diesen Prinzengarten als öffentlich zugängliche Parkanlage zu erhalten.
„Ähnlich wie im Kurpark sollen auch die bedeutenden Bäume dieses traditionsreichen Parks mit Schildern versehen werden, um interessierten Spaziergängern Auskunft zu geben über den deutschen und den botanischen Namen der jeweiligen Bäume und sie weiterhin auch über das Pflanzjahr und die Herkunft zu informieren, insofern bekannt“, so der Wunsch des Kultursprechers der CDU-Fraktion Hendrik Hoffmann, der einen entsprechenden Antrag in den nächsten Kultur-, Sport- und Freizeitausschuss einbringen wird.

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