In der Stadtverordnetenversammlung am vergangenen Donnerstag wurde nach langjährigen Diskussionen endlich der Grundstein gelegt, um das Projekt Kino & Club zu realisieren. Das neue Konzept sieht den Bau des Kino- / Club-Komplexes sowie eines Bürogebäudes zur Nutzung der Stadtwerke Bad Homburg und eines Parkhauses vor.

„Oberbürgermeister Alexander Hetjes hat nun ein Konzept vorgelegt, das Hand und Fuß hat“, freut sich der CDU-Fraktionsvorsitzende Oliver Jedynak. „Es ist keine Neuigkeit, dass nicht jeder von der Idee begeistert ist, die Stadtwerke auf dem Postareal anzusiedeln. Jedoch sind die Vorteile nicht von der Hand zu weisen: 1. Die Stadtwerke können aufgrund ihrer zentralen Lage in einem Notfall sehr schnell am Einsatzort sein. 2. Der Umzug der Stadtwerke muss schnellst möglich realisiert werden, nicht nur aufgrund der enorm hohen Nebenkosten am jetzigen Standort, sondern auch die Arbeitsbedingungen sind für die Mitarbeiter / innen nicht länger zumutbar. 3. Ein potentieller Investor für den Kino- / Club-Komplex wird selbstverständlich schauen, welche Einnahmen für ihn langfristig gesichert sind. Mit konstanten Einnahmen durch  Parkhaus und Stadtwerke hat der Investor für das Objekt zwei starke Mieter, die ihm ein großes finanzielles Risiko abnehmen können und somit für Planungssicherheit sorgen. Die CDU-Fraktion ist glücklich, dass jetzt mit der Umsetzung des Projektes begonnen werden kann und wir den langjährigen Wunsch der Bad Homburger Jugend endlich erfüllen können“, so Jedynak weiter.

Im Zuge der Diskussion im Stadtparlament um das neue Nutzungskonzept wurde auch immer wieder der Vorschlag unterbreitet, anstelle der Stadtwerke einen Rathausneubau auf dem Gelände zu verwirklichen. Dazu sagte die baupolitische Sprecherin der CDU-Fraktion Ursula Conzelmann: „Selbstverständlich wurde im Vorfeld bereits untersucht, ob auch ein Rathausneubau auf dem Postareal sinnvoll wäre. So funktioniert eine fundierte Stadtplanung. Das Raumprogramm lässt sich jedoch auf dem Gelände nicht darstellen. Aus diesem Grund wurden bereits verschiedene Varianten angedacht und für eine Bewertung vorbereitet. 1. Mietvertragsverlängerung (der jetzige Vertrag endet im Jahr 2018) 2. Anmietung vergleichbarer Büroflächen in räumlicher Nähe zum technischen Rathaus 3. der Neubau eines Rathauses. Hier wäre eine vielversprechende Lösung der rückwärtige Anbau an das technische Rathaus. So könnte sich die Umsetzung des Projektes auf einem städtischen Grundstück realisieren lassen. Zusätzlich hat das denkmalgeschützte Gebäude Erschließungsgelenke, an die ein Querriegel angedockt werden kann und zu guter Letzt würde auch die klaffende Lücke zum AOK-Gebäude geschlossen werden. Aktuell wartet Oberbürgermeister Alexander Hetjes noch auf ein Angebot von Herrn Wicker zur Mietvertragsverlängerung. Sobald dieses vorliegt, können die Vorschläge incl. Kostengegenüberstellung den Gremien vorgestellt werden.“

 

 

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