Das Planfeststellungsverfahren durch das Regierungspräsidium Darmstadt für die U2-Verlängerung ist abgeschlossen. Derzeit finden noch Gespräche zur Klärung der Finanzierung des Projektes zwischen den Städten Bad Homburg und Frankfurt a.M. statt.

Dazu erklärt der verkehrspolitische Sprecher der CDU-Fraktion Roland Mittmann: „Es ist keinesfalls so, dass Bad Homburg nichts von der U2-Verlängerung hat. Der Standortvorteil für das Bad Homburger Gewerbegebiet, das sich direkt hinter unserem Bahnhof erstreckt, wird erheblich sein. Mit dem anstehenden U-Bahn-Anschluss wirbt die Stadt seit vielen Jahren erfolgreich um neue Unternehmen. Und auch unserer Innenstadt wird das Projekt nützen, wenn Passagiere mit der U2 fast bis ans Ende der Fußgängerzone fahren können. Natürlich wird von dem neuen Umsteigepunkt am Bad Homburger Bahnhof zwischen S5 und U2 auch der Pendlerverkehr zwischen dem Frankfurter Norden sowie den Gemeinden entlang der S-Bahn massiv profitieren. Darum finden wir es richtig, dass Oberbürgermeister Hetjes für Bau- und Betriebskosten eine Kostendeckelung anstrebt und einen finanziellen Beitrag der Region einfordert. Dem Vernehmen nach sind seine Gespräche mit der Stadt Frankfurt auf einem guten Weg.“

„Eine Beteiligung der Bürger kann sinnvollerweise erst dann erfolgen, wenn wir wissen, welche Kosten und welche Aufgaben am Ende bei der Stadt Bad Homburg verbleiben. Erst wenn alle Aspekte des Projektes bekannt sind, ist es sinnvoll, die Bürger darüber umfassend zu informieren, damit sie sich auf dieser Grundlage einbringen können. Bürgerbeteiligung ist uns wichtig – jedoch zum richtigen Zeitpunkt. Es wäre falsch, den zweiten Schritt vor dem Ersten zu tun, wie es der Fraktionsvorsitzende der BLB, Herr Johnert, fordert“, so Mittmann abschließend.

Vorheriger Beitrag Nächster Beitrag