Auch nach der Umfirmierung des Tengelmann-Supermarkts im Gluckensteinweg in REWE und des REWE in der Kirdorfer Straße in Nahkauf bleibt die Forderung nach einem Vollversorger in Ortskernnähe für die CDU Kirdorf weiterhin aktuell.

"Durch die Umbenennung hat sich die Einkaufssituation für das alte Kirdorf in keiner Weise verbessert", erklärt Dietmar Schäfer, Vorsitzender der CDU Kirdorf, "im Gegenteil: Statt wie bisher eines kleinen Vollversorgers ist nun nur noch ein Nahversorger vom Ortskern aus fußläufig erreichbar." Zumindest bleibe aber die Erleichterung darüber, dass sich die REWE-Gruppe entschieden habe, das Geschäft in der Kirdorfer Straße weiterzubetreiben.

Mit ungläubigem Kopfschütteln hatte der CDU-Ortsverband zuvor die Erklärung der Stadt, es gebe keinen Bedarf nach einem weiteren Supermarkt mehr, zur Kenntnis genommen. "Umso nachdrücklicher äußern wir den Vorschlag, einen neuen Supermarkt an der Friedberger Straße anzusiedeln", so CDU-Pressesprecher Roland Mittmann. Der von den Christdemokraten vorgeschlagene Standort zwischen Raabstraße und Höllsteinstraße war auf einem Bürgerdialog der CDU Kirdorf im Februar auch von Anwohnern des Geländes als sehr positiv beurteilt worden.

"Wir hoffen daher, dass möglichst bald die rechtlichen Voraussetzungen geschaffen werden können, um an der Friedberger Straße einen Vollversorger zu errichten. Dass es hier an Nachfrage nicht mangeln wird und der Standort neben dem Kernort auch für die umliegenden Siedlungen und das Hardtwaldgebiet interessant sein wird, liegt schließlich auf der Hand", so Schäfer abschließend.

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