Nach der Fertigstellung der Straßenarbeiten am Kurhaus ist auch die CDU-Fraktion über das neue Erscheinungsbild am Kurhausvorplatz entsetzt.

Der Fraktionsvorsitzende Oliver Jedynak sieht dringenden Handlungsbedarf: „ Der Bodenbelag passt überhaupt nicht in die Gesamtumgebung und verleitet Autofahrer förmlich dazu, diesen Streckenabschnitt als Abkürzung zu missbrauchen. Dies trägt in keiner Weise zur Steigerung der Attraktivität der Louisenstraße bei. Dabei nimmt die Einkaufsmeile in einer Kurstadt wie Bad Homburg eine zentrale Stellung ein. Die Louisenstraße muss attraktiv und repräsentativ gestaltet werden. Nur dann werden die Menschen gerne hier verweilen und zum Einkaufen oder bummeln in die Innenstadt kommen“, so Jedynak.

Der Fraktionschef ergänzt: „Wir begrüßen, dass Oberbürgermeister Alexander Hetjes schnelle Abhilfe leisten will und regen an, dass dies unter Einbindung der Kur- und Kongress GmbH sowie der weiteren Beteiligten geschieht, um das bestmögliche aus der jetzigen Situation heraus zu holen. Gleichzeitig sollte die neuerliche Belastung für die Marktbeschicker und den ÖPNV so gering wie möglich ausfallen“, so Jedynak.

Die Planung für die Straßenarbeiten am Kurhausvorplatz erfolgte noch während der Amtszeit von Ex-Oberbürgermeister Michael Korwisi (Grünen). „Was Koriwisi dazu gebracht hat, solch derartig unpassende Bauausführungen für einen zentralen und sensiblen Bereich unserer Stadt zu genehmigen, ist mir schleierhaft. Völlig zu Recht kritisieren nun die Bürger, die Geschäfte vor Ort und die Politik dieses planlose Konzept “, so Jedynak. Die CDU-Fraktion ist bestrebt, gemeinsam  mit dem neuen Oberbürgermeister Alexander Hetjes (CDU) eine Stadtentwicklung mit Ziel und Konzept unter Beteiligung von Bürgerschaft und Unternehmen  zu gewährleisten. “Eine solche Fehlplanung hätte es in diesem Falle nicht gegeben“, so Jedynak abschließend.

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