Mit großer Besorgnis reagiert die CDU-Fraktion Bad Homburg auf die jüngsten Presseberichte bezüglich der Umfrage des Personalrats zur Zufriedenheit der Rathausmitarbeiter.
 
„Die Ergebnisse der Befragung spiegeln die katastrophale Personalpolitik des Bündnisses wider und zeigen dringenden Handlungsbedarf auf“, erklärt der CDU-Fraktionsvorsitzende Alexander Hetjes. „Das Betriebsklima im Rathaus ist so schlecht wie noch nie. Das ist das traurige Resultat eines schlechten Führungsstils, denn die Dezernenten versagen hier auf breiter Front und vor allem in ihrer Obhutspflicht gegenüber den Beschäftigten im Rathaus“, so Hetjes.
 
Zugegebenermaßen überrascht ihn die Bilanz der Umfrage jedoch nicht völlig. „Was will man denn erwarten, wenn die Ehefrau des Oberbürgermeisters Personalchefin ist und alle Dezernenten, insbesondere der offensichtlich überforderte grüne Personaldezernent Kraft, unter ihr in Deckung gehen?“, fragt Hetjes. „Vor diesen negativen Auswirkungen hatten wir bereits Ende 2011 eindringlich gewarnt, allerdings wurde die Personalie stets vom Bündnis verteidigt. Die Mitarbeiter sind der schlechten Organisation und Führung hilflos ausgeliefert. Wir hoffen daher, dass der Personalrat dem Druck von oben standhält und auch weiterhin auf die Missstände im Rathaus aufmerksam macht“, so Hetjes.
 
„Diese erste Umfrage ist eine wichtige Warnung an die Verantwortlichen im Rathaus, die man unbedingt ernst nehmen sollte. Mehr denn je ist daher eine zeitnahe, anonyme und detaillierte Befragung aller Rathausmitarbeiter durch ein externes Institut notwendig“, fordert Hetjes und zielt damit auf einen Beschluss des Parlaments von Mitte Mai 2013. Hiernach sollte - unter Beteiligung des Personalrates - ein externes Institut zum Zwecke einer anonymisierten Mitarbeiterbefragung unter anderem zu den Schwerpunkten „Zufriedenheit am Arbeitsplatz“, „Zufriedenheit mit den Vorgesetzten“ sowie „Vereinbarkeit von Familie und Beruf“ beauftragt werden. „Besonderes Augenmerk muss jetzt darauf gelegt werden, möglichst rasch – und nicht erst 2014 - die externe Befragung durchführen zu lassen, um die Ursachen für dieses erschreckende Umfrageergebnis zu ermitteln und schnellstens Abhilfe zu schaffen“, fordert Hetjes.

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