Die Junge Union Bad Homburg (JU) knackt eine neue Rekordmarke. Erstmals in ihrer Geschichte sind mehr als 200 Jugendliche im Alter von 14 bis 35 Jahre Mitglied. Die JU sei unbestritten nicht nur die größte politische Jugendorganisation der Stadt, sondern habe nahezu doppelt so viele Mitglieder wie alle andern Nachwuchsparteien zusammen, sagt Vorsitzender Oliver Jedynak (19) stolz. Die Zahlen sprechen für sich: Seit der diesjährigen Kommunalwahl verzeichnete die Nachwuchsorganisation der CDU mehr als 25 Beitritte. Grund für den enormen Mitgliederzuwachs sei der Protest gegen das Machtstreben des Minderheitenbündnisses und die daraus resultierenden Folgen für Bad Homburg.

Doch nicht nur personaltechnisch sind die JUler besser als alle anderen politischen Jugendorganisationen aufgestellt. "Vergleicht man die Internetseiten der Nachwuchsparteien, so wird einem deutlich, dass die anderen Parteien, im Gegensatz zur JU, keine Aktionen und aktuelle Inhalte mehr zu bieten haben. Dass die Terminliste und somit die Aktivität der anderen Jugendorganisationen mit der Kommunalwahl endet, ist für ihren allgemeinen Zustand schon sehr charakteristisch", so Clemens Wolf, Referent für Öffentlichkeitsarbeit des JU-Vorstandes. "Es freut mich zwar sehr, dass auch junge Kandidaten der SPD und der Grünen ins Stadtparlament gewählt wurden, jedoch zeigt die Tatsache, dass dieser Einzug bei der Grünen Jugend und den Jusos eine Phase der Handlungsunfähigkeit eingeläutet hat, dass ein akuter Personal- und Potenzialmangel bei der politischen Konkurrenz herrscht.", so Jedynak. Der JU-Vorsitzende sagt, dass es sehr bedauerlich sei, dass sich Grüne Jugend, Jusos und Junge Bürger unter dem Deckmantel eines Bündnisses namens "Jugend für Bad Homburg" verstecken müssten, damit ihre Handlungsunfähigkeit zeigten und somit nur noch gemeinsam als eine große politische Jugendorganisation agieren können. Die JU bleibe trotz 6 JUlern im Stadtparlament selbstverständlich aktiv: Neben der regulären Öffentlichkeitsarbeit sind u.a. Gespräche mit Herrn Bürgermeister Krug (SPD) und Herrn Stadtrat Kraft (GRÜNE) bereits terminiert.

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