Die CDU-Fraktion Bad Homburg nimmt Bezug auf die Presseberichterstattung der Taunus Zeitung vom 27.05.2014 und kritisiert die Absage der vom Elektronikmarkt „Saturn“ geplanten Public-Viewing-Veranstaltung anlässlich der bevorstehenden Fußball-WM.

„Bereits 2012 sahen sich der Saturn-Markt sowie die Organisatoren der Mai-Feier in der Scheune im Ahlweg in Ober-Erlenbach trotz frühzeitiger Antragsstellung gezwungen, eine schon bis ins Detail geplante Veranstaltung absagen zu müssen, da die Stadt Bad Homburg nicht in der Lage war, rechtzeitig hierfür die erforderlichen Genehmigungen zu erteilen“, erinnert der CDU-Fraktionsvorsitzende Alexander Hetjes. „Anstelle aus diesen Missständen gelernt zu haben, offenbart dieser erneute Vorfall, dass das von Bürgermeister Karl-Heinz Krug (SPD) eigens aufgrund der damaligen Vorfälle eingerichtete Veranstaltungsmanagement auf ganzer Front versagt hat. Hier wäre es am zuständigen Dezernenten Krug gewesen, mit dem Saturn-Markt Hand in Hand zu arbeiten und frühzeitig auf die angeblich fehlenden Unterlagen hinzuweisen. Immerhin scheint Krug ja bereits seit Januar dieses Jahres von der geplanten Veranstaltung gewusst zu haben. Warum wurde dem Saturn-Markt eine Sondernutzung genehmigt, mit der er offensichtlich nichts anfangen kann? Hätte der Dezernent tatsächlich Interesse an einer Umsetzung des geplanten Konzeptes gehabt, so hätte ein kurzer Hinweis genügt und man hätte rechtzeitig Abhilfe schaffen können. Dieses Verhalten erscheint umso fragwürdiger vor dem Hintergrund, dass Bürgermeister Krug in der Parlamentssitzung vom 13.03.2014 den Antrag der CDU auf Ausrichtung einer städtischen Public-Viewing-Veranstaltung für überflüssig erachtet hat, da Homburger Unternehmen und Gaststätten eigene Übertragung der WM-Spiele anböten. Es ist sehr schade, dass einem Organisator, der viel Zeit und eigenes Geld in die Hand nimmt, um eine Veranstaltung für die Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt anzubieten, unnötig Steine in den Weg gelegt werden. Hier liegt es nun an Bürgermeister Krug, sein Veranstaltungsmanagement sowie die weiterhin fortbestehende mangelhafte Kommunikation zu den Veranstaltern zu optimieren“, so Hetjes.

Vorheriger Beitrag Nächster Beitrag