Die CDU-Fraktion Bad Homburg nimmt Bezug auf die Vorwürfe von BLB-Fraktionsvorsitzenden Armin Johnert und Stadt Bad Homburg zur geäußerten Kritik der CDU hinsichtlich der vermuteten Sperrung der Promenade sowie zum Wegfall der Parkplätze am Kurhausgarten.
 
„Offensichtlich verfügt Herr Johnert über Informationen, die den anderen Fraktionen nicht zur Verfügung gestellt wurden“, so der verkehrspolitische Sprecher der CDU-Fraktion Bad Homburg, Wolfram Kister. „Anders sind die Behauptungen Johnerts nicht zu erklären. Mit keinem Wort wird in der Magistratsvorlage zum Kurparkpflegewerk, welches den Stadtverordneten vorgelegt und vom Parlament beschlossen wurde, der Wegfall der Parkflächen erwähnt. Im Übrigen handelte es sich bei der Magistratsvorlage auch lediglich um eine Zusammenfassung der Zielplanung, die Grundlage des Stadtverordnetenbeschlusses gewesen war. Hierin wurde unter anderem die Errichtung der neuen Treppenanlage am Kurhausgarten vorgeschlagen, vom Wegfall von Parkplätzen ist der Magistratvorlage hingegen nichts zu entnehmen, obwohl gerade eine so wichtige Information eines ausdrücklichen Hinweises in der Vorlage bedurft hätte“, so Kister.
 
Zu begrüßen ist hingegen, dass die Stadt sich erstmals öffentlich gegen eine Sperrung der Promenade ausspricht. „Entgegen der Behauptungen Johnerts hat  OB Korwisi lediglich betont, dass es in den nächsten zwei Jahren mit ihm keine Sperrung gebe. Zu der Zeit danach hielt sich der OB hingegen stets bedeckt. Zutreffend ist, dass die CDU-Fraktion an einem städtischen Arbeitskreis zur Verbesserung der Luftqualität im Kurbezirk teilgenommen hat. Hierbei wurde seitens der Verwaltung die testweise Sperrung der Promenade als eine von mehreren Optionen vorgeschlagen. Dies ist jedoch nicht zustande gekommen, da die BLB den Ärger des Oberbürgermeisters durch die Veröffentlichung von vertraulichen Informationen aus diesem Arbeitskreis auf sich gezogen hat. Erst hierdurch sah sich der OB zu der bereits erwähnten Aussage genötigt, dass eine Sperrung in den nächsten zwei Jahren nicht stattfinde. Der CDU-Fraktion vor diesem Hintergrund Gedächtnislücken vorzuwerfen, ist bezeichnend für die Politik der BLB“, so Kister klarstellend.

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