Der Ortsbeirat Dornholzhausen hat in seiner Sitzung am 4.März 2013 auf Antrag der CDU einstimmig beschlossen, für die Begründerin der Opel Werke, Sophie Opel, eine Gedenktafel in der Dornholzhäuser Straße errichten zu lassen.

„Die Idee für eine Gedenktafel entstand letztes Jahr bei der Besichtigung einer Ausstellung zum 150-jährigen Jubiläum der Marke Opel im Bad Homburger Oldtimermuseum „Central-Garage“, so CDU - Ortsbeiratsmitglied Norbert Eickermann, der Initiator der Gedenktafel und bekennender Opel Oldtimer-Fan ist. „Dort erfuhren wir, dass Sophie Opel, geb. Scheller, am 13.02.1840 in Dornholzhausen geboren wurde und ihre Jugend dort verbrachte. Ihre Eltern betrieben in Dornholzhausen die Gastwirtschaft “Zum Hirschen“ und später ein Hotel und eine Bier- und Branntweinbrennerei.“  Bekannt wurde Sophie Opel, geb. Scheller, durch ihre Heirat mit Adam Opel, der 1868 noch Fabrikant für Nähmaschinen war. Sophie Opel stellte ihm einen von ihrem Vater vermachten Lotteriegewinn für den Kauf einer Dampfmaschine zur Verfügung und legte damit den Grundstein für das spätere Weltunternehmen. Opel führte als einer der Ersten die Massenproduktion ein und stellte ab 1887 auch Fahrräder her. Das Unternehmen avancierte schnell zum größten Fahrradhersteller Deutschlands. Nach Adam Opels Tod leitete Sophie Opel mit ihren fünf Söhnen das Unternehmen. 1898 beschloss sie die Produktion von Kraftfahrzeugen, was zur Gründung eines der bedeutendsten Automobilunternehmen, der Adam Opel Werke, führte.

„Sophie Opel hat nicht nur die finanzielle Basis für das spätere Weltunternehmen Opel geschaffen, sie war selbst eine herausragende Unternehmerin“, so die Stadtverordnete und Vorsitzende der CDU Dornholzhausen Dr. Bettina Gentzcke. „Gleichzeitig ist sie und ihre Familie eng mit der Geschichte Dornholzhausens verknüpft. Eine Gedenktafel für Sophie Opel sehen wir daher für unseren Ortsteil als große Bereicherung an, zumal am 30.10.2013 ihr 100. Todestag sein wird“, so Gentzcke weiter.

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