"Stadtentwicklung braucht Weitblick", erklärt Bad Homburgs Unionsvorsitzender Thorsten Bartsch auf die Kritik der BLB am Masterplanbeschluss der CDU. Daher fordert er die BLB auf, städtebaulich den Blick über den Tellerrand zu werfen, Einzelinteressen zurückzustellen und gemeinsam und vorausschauend den zukünftigen Augaben und Herausforderungen unserer Stadt zu begegnen.

"Lassen Sie uns gemeinsam die Chancen ergreifen, mit Hilfe des noch relativ jungen aber schon erprobten Instrumentes eines städtebaulischen Masterplanes die Zukunft Bad Homburgs für das nächste halbe Jahrhundert zu gestalten", so Bartsch.

Die hervorragend besuchten 3. Homburger Gespräche mit Prof. Albert Speer über den Masterplan der Stadt Köln und die Handlungsperspektiven für die Stadt Frankfurt am Main haben gezeigt, dass das Thema Masterplan auch die Menschen in Bad Homburg begeistert und von ihnen befürwortet wird.

Zudem stellt Bartsch fest, dass Bad Homburg dank einer jahrzehntelangen soliden CDU-Politik in Sachen Finanzen und in Sachen Stadtentwicklung sehr gut dasteht. "Durch den Ankauf und das Freiwerden zentral gelegener Innenstadtbereiche wie Vickers-Gelände, alter Krankenhausstandort, Bundeswertpapierverwaltung oder das Areal rund um den Bahnhof kommen in naher Zukunft nun aber zahlreiche neue sehr wichtige Stadtentwicklungsprojekte auf der Tagesordnung, für deren zielgerichtete Entwicklung ein zukunftsfähiges Gesamtkonzept benötigt wird", so Bartsch.

Dabei wird in den Augen der CDU das Thema Wohnungsbau mit Sicherheit nicht zu kurz kommen. Gerade der demographische Wandel sollte ein prägendes Element des Masterplans sein.

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