Das Kurhaus – häufig ist es in den Badestädten das am meisten auffallende und repräsentativste Gebäude, mit dem das städtebauliche und gesellschaftliche Zentrum des Kurortes markiert wird. Leider trifft diese Definition nicht auf das Kurhaus in Bad Homburg zu. Daher begrüßt und befürwortet die CDU-Fraktion Bad Homburg das Vorhaben des Kurdirektors Ralf Wolter eine Machbarkeitsstudie für das Kurhaus in Auftrag zu geben. Die CDU Fraktion hat bereits in der Vergangenheit ein Zukunftskonzept für das Kurhaus gefordert und ein solches in ihrem Wahlprogramm zur Kommunalwahl 2016 festgeschrieben. 

„Diese Studie ist für unsere Stadt elementar wichtig, denn sie wird die Weichen für die Zukunft des Kur- und Kongresszentrums stellen. Der Zeitpunkt für die Erstellung einer solchen Machbarkeitsstudie hätte nicht besser kommen können, da sie sich unter Berücksichtigung der aktuellen Entwicklungen im Hinblick einer ganzheitlichen Stadtentwicklung mit ISEK 2030 verzahnen kann“, sagte der CDU-Fraktionsvorsitzende Oliver Jedynak. „Der aktuelle Zustand des Kurhauses ist äußerst kritisch. Neben einer stark in die Jahre gekommenen Infrastruktur und dem dringend sanierungsbedürftigen viel zu engen Parkhaus, stellt der Brandschutz ein erhebliches Problem dar so dass Handlungsbedarf dringend geboten ist und alle Möglichkeiten von einer möglichen Sanierung bis hin zu einem Abriss und Neubau objektiv geprüft werden müssen. Bei einem solchen Großprojekt müssen viele verschiedene Faktoren und Interessengruppen berücksichtigt werden. Dies soll durch die Machbarkeitsstudie gewährleistet werden. Besonders wichtig ist der CDU-Fraktion dabei die Bürgerbeteiligung, denn es geht um das wichtigste Gebäude mitten im Herzen unserer Stadt. Wir möchten durch höchst mögliche Transparenz ein Bewusstsein bei den Bürgerinnen und Bürgern von Bad Homburg für dieses zukunftsweisende Großprojekt schaffen und sie von Anfang an bei dem Projekt beteiligen“, so Jedynak abschließend.

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