Mit großer Begeisterung reagiert die Junge Union Bad Homburg (JU) auf die Entscheidung der Modekette H&M, in Bad Homburg eine Filiale zu eröffnen. "Schon bei unserer großen Jugendumfrage 2004 war der Name H&M die mit Abstand häufigste Nennung auf die Frage, was sich die jungen Leute für Bad Homburg wünschen würden. Wir freuen uns daher ganz besonders, dass dieser seit vielen Jahren bestehende Wunsch der Bad Homburger Jugend bald endlich Realität wird", betont JU-Vorsitzender Roland Mittmann.

Nach dem Verkauf des Woolworth-Gebäudes sieht die JU nun wieder eine klare Perspektive für eine Renovierung und baldige neue Nutzung für das Haus. Auch die geplante Wiedereröffnung des Parkhauses begrüßen die jungen Christdemokraten angesichts des chronischen Parkplatzmangels im Stadtzentrum ganz ausdrücklich.

"Die drei neuen Geschäfte in der oberen Louisenstraße werden die Gegend um den Marktplatz endlich wieder stärker beleben", meint die JU. Und auch die sorgengeplagten Ladeninhaber in der Haingasse könnten dann hoffentlich wieder mit mehr Kundschaft rechnen: "Ein solcher Publikumsmagnet plus die Wiedereröffnung des Woolworth-Parkhauses - für die Händler in der Nähe in jedem Fall eine gute Sache!"

Als schöne Idee empfindet die JU auch die zwischenzeitliche Nutzung der Schaufenster des Woolworth-Gebäudes durch andere Bad Homburger Ladeninhaber: "Warum sollten die Fenster so lange leer stehen? Dass Homburger Firmen jetzt in der Zeit bis zur Renovierung ihre Waren dort ausstellen, ist für alle ein Gewinn! In unseren Augen also eine begrüßenswerte Initiative der Händler und der Aktionsgemeinschaft", erklärt JU-Geschäftsführerin Pia Voigt.

Zu hoffen sei nun noch, dass sich auch im Bahnhofsbereich bald etwas tue. Für diesen hat die JU bekanntlich große Pläne: Ein Kino und eine Disco würde sich der CDU-Nachwuchs in jedem Fall wünschen. "Nach dem Ankauf des Postgeländes durch die Stadt haben wir uns schon vor über einem Jahr dafür ausgesprochen, diese Einrichtungen hier anzusiedeln. Es ist schön, dass der Magistrat die entsprechenden Pläne für das 'Move&Groove-Center' jetzt gebilligt hat - nun setzen wir auf ein entsprechendes Votum auch von den Stadtverordneten!", so Mittmann.

Erinnern möchte die JU aber auch an die Pläne für eine Skatehalle im Rahmen des Centers: "Die Nachfrage ist da, das jetzige Angebot wenig ansprechend. Wir appellieren daher an die Stadt, auch für die Skater eine neue wetterunabhängige Heimat zu schaffen! Der Bahnhofsbereich wäre ein idealer Standort dafür", meinen Mittmann, Voigt und ihre Mitstreiter. Auch an potentiellen Investoren oder Sponsoren hierfür mangle ihnen zufolge nicht.

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