Jedynak führt aus, dass sich sowohl die Stadt als Gesellschafterin als auch die Kur- und Kongreß GmbH glücklich schätzen können, mit dem langjährigen Mitarbeiter und Prokuristen Holger Reuter einen Geschäftsführer gefunden zu haben, der in der Gesellschaftsstruktur aufgewachsen ist und die Geschäftsführung daher ohne Einarbeitungszeit übernehmen konnte. In diesem Fall würde ein Beirat keine Verbesserung, sondern lediglich einen zusätzlichen Bremsklotz für Entscheidungen innerhalb der Kur- und Kongreß GmbH darstellen.

Jedynak, der ebenfalls stellvertretender Verwaltungsratsvorsitzender der Kur- und Kongreß GmbH ist, zeigt sich über die Aussagen des FDP-Fraktionsvorsitzenden Hof, die Kur- und Kongreß GmbH mache schwierige Zeiten durch und befinde sich derzeit in Turbulenzen, sehr verärgert: „Herr Hof stellt die Gesellschaft derzeit mit seinen Pressemitteilungen gezielt in einem schlechten Licht dar. Tatsächlich kann keineswegs davon die Rede sein, dass es innerhalb des Konzerns turbulent zugeht. Auch in diesem Jahr ist zu erwarten, dass die Kur- und Kongreß GmbH mit einem nennenswerten Jahresabschluss abschließt, die Tochtergesellschaft Klinik Dr. Baumstark ein außerordentlich gutes Ergebnis erzielt und die François Blank Spielbank GmbH erneut einen Rekordüberschuss vorweisen kann. Alleine die Zahlen und bspw. die Auszeichnung als Deutschlands bester Ausbilder im Bereich Behörden/Öffentliche Dienstleistungen von Focus Money sprechen dafür, dass die Gesellschaft keine externe Hilfe benötigt und auch nicht turbulent unterwegs ist. Die Aussagen von Herrn Hof sind an dieser Stelle vollkommen absurd und diskreditieren die Arbeit sämtlicher Mitarbeiter, der aktuellen Geschäftsführung und des Verwaltungsrates.“

Zu der Thematik rund um die Abberufung und die außerordentliche Kündigung von Ralf Wolter verweist Jedynak auf die gerichtlichen Verfahren, die noch nicht abgeschlossen sind. „Bekanntlich sagt ein Versäumnisurteil noch nichts über das weitere Verfahren aus, da das Gericht sich noch nicht mit den Argumenten der Stadt Bad Homburg auseinander setzen konnte. Das verkennen leider viele und stellen ein Versäumnisurteil als endgültigen Beschluss dar. Wir sind froh, dass nach der fristlosen Kündigung zeitnah ein neuer Geschäftsführer bestellt wurde, der die Amtsgeschäfte seines Vorgängers direkt übernehmen konnte. Gerade deswegen musste die Gesellschaft auch keine schwierigen Zeiten durchleben.“

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