Die CDU-Fraktion Bad Homburg nimmt Bezug auf die jüngste Magistratsvorlage zum Sach- und Planungsstand betreffend des „kleinen Ausbaus“ der PPR-Kreuzung.
 
„Die Prioritäten liegen auf der Nord-Süd-Achse und vernachlässigen die Ein- und Ausfahrtverkehre von und nach Dornholzhausen gänzlich“ kritisiert der verkehrspolitische Sprecher der CDU-Fraktion Bad Homburg, Wolfram Kister. „Unser Ziel muss es sein, die Verkehre durch intelligente Leitsysteme frühzeitig gleichmäßig zu verteilen, sonst droht Dornholzhausen die Gefahr, weiterhin durch eine Blechlawine vom Rest der Stadt abgeschnitten zu sein“, erklärt Kister.
 
„Die Magistratsvorlage behandelt außerdem den Umbau der PPR-Kreuzung lediglich als Momentaufnahme. Es fehlt uns im Wesentlichen an einem nachhaltigen und durchdachten Ansatz, denn die wichtigsten Verkehrsprobleme, wie etwa eine Reduzierung des Verkehrslärms und die verkehrliche Wirksamkeit für die Zukunft sind damit für die Anrainer von Dornholzhausen, Gartenfeld und Kirdorf nicht gelöst. Entscheidend ist nicht alleine, ob der Ausbau einer Kreuzung die aktuelle Verkehrslage gegenwärtig verbessert, sondern ob die Kreuzung im Jahr 2020 auch noch als leistungsfähig anzusehen ist. Die Machbarkeitsstudie hierzu hat klare Aussagen getroffen und kommt zu dem eindeutigen Ergebnis, dass die aktuellen Planungen des Kreuzungsumbaus lediglich als ausreichend eingestuft wurden. Nach unserer Auffassung ist der Prognosehorizont bis zum Jahr 2020 zu kurz geplant, denn der Verkehr wird in den nächsten Jahren stetig zunehmen und wenn bereits 5 Jahre nach dem Umbau die Leistungsfähigkeit der Kreuzung erneut zum Erliegen kommt, stehen wir wieder am Anfang“, so Kister.

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