Die Junge Union Bad Homburg (JU) begrüßt die Planungen für das Bahnhofsareal und hofft, dass sich dort so bald wie möglich auch eine neue Heimat für Bad Homburgs Skater finden wird.

Insbesondere der Bau eines neuen Kinos und einer Disco liegen der JU zudem am Herzen: "Mit dem Beschluss des Konzepts für das Bahnhofsumfeld durch die städtischen Gremien ist die Umsetzung dieser Einrichtungen, für die wir seit vielen Jahren kämpfen, ein deutliches Stück näher gerückt. Wir sind zuversichtlich, dass sich durch zentrale und verkehrsgünstige Lage des Geländes auch Betreiber dafür finden werden", erklärt JU-Vorsitzender Roland Mittmann. "Ein Fastfood-Restaurant, wie im Konzept ja auch genannt, wäre aus unserer Sicht hierzu die richtige Ergänzung."

Große Hoffnungen setzt die JU auch in die geplante Skate- und Bikehalle. "Wir haben die Anlage neben der Polizeidirektion besucht und mit Skatern gesprochen. Das Areal ist völlig dezentral gelegen, teilweise in desolatem Zustand und von fragwürdiger Geräteauswahl und -anordnung. Kein Wunder, dass die Jugendlichen auf den Rathausplatz ausweichen!", berichtet Mittmanns Stellvertreter Oliver Jedynak. Sollte die Stadt daher die Ankündigung wahr machen, im Bereich zwischen Rathaus und Bahnhof das Skaten zu dulden oder gar zu erlauben, wäre aus Sicht der JU schon einmal ein großer Schritt getan. "Natürlich müsste das in enger Abstimmung mit dem umliegenden Firmen und Lokalen geschehen, um die Behinderungen für Mitarbeiter und Kunden möglichst gering zu halten. Vielleicht wäre die Bahnhofstraße daher noch eher geeignet als der Rathausplatz, da hier zu den Passanten nicht noch Kunden der umliegenden Firmen und Lokale hinzukommen", so Jedynak weiter. "Von Vorteil wäre in jedem Fall die schnelle Umsetzbarkeit."

Die beste Lösung von allen wäre jedoch die Umsetzung der Skatehalle, die im Rahmen des am Bahnhof geplanten "Move&Groove-Centers" vorgesehen ist. "Eine Halle bietet nicht nur Schutz vor schlechtem Wetter, sie schafft für die Jugendlichen auch Sicherheit, wie sie auf der Anlage in der Saalburgstraße nicht immer gegeben ist", meint Vorsitzender Mittmann. Und weiter: "Die Skater sind durchaus auch bereit, für eine ordentliche Skatehalle Eintritt zu zahlen. Vor allem die erfahreneren Skater nehmen oft erhebliche Wege in Kauf, um zu Anlagen oder Hallen zu gelangen, wo das Skaten auch wirklich Spaß macht."

Ganz wichtig ist dem CDU-Nachwuchs daher, dass bei der Planung - ob für die Halle oder draußen - Experten mit ins Boot geholt werden, die sich damit auskennen, welche Geräte wirklich gefragt sind und wie man sie sinnvoll anordnet. Viel zu oft scheitere der gute Wille der Stadtoberen an diesem Problem. Die Einholung von Fachwissen ließe sich zudem auch gleich mit der Lösung der Finanzierung kombinieren: "Es ist nicht so, dass es an potentiellen Sponsoren oder Investoren aus der Branche fehlen würde", haben Mittmann und Jedynak in Erfahrung gebracht. Aus JU-Sicht steht einer zeitnahen Umsetzung der Halle daher nichts mehr im Wege.
 

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