Die Junge Union Bad Homburg (JU) begrüßt die Ausweitung der Nachtbuslinie n35 Bad Homburg-Friedrichsdorf in die östlichen Bad Homburger Stadtteile und wünscht sich eine Nachtbus-Verbindung zwischen Bad Homburg und Oberursel.

Jeden Freitag- und Samstagabend sowie vor Feiertagen verbindet die Linie n32 Frankfurt und Bad Homburg bis 4 Uhr im Stundentakt. Damit der Bus innerhalb einer Stunde zurück in Frankfurt sein kann, fährt er eine "Minimalroute" durch die Stadt - von der Pappelallee über Hessen- und Hindenburgring in die Saalburgstraße und zurück über die Hohemarkstraße auf die Autobahn. Die Einrichtung der Anschlusslinie n35 Bad Homburg-Friedrichsdorf und zurück vor einigen Jahren mit einer Fahrzeit von bislang 45 Minuten hat daher jetzt ermöglicht, auch Gonzenheim, Ober-Eschbach und Ober-Erlenbach anzubinden, ohne die Strecke von einer knappen Stunde zu überschreiten.

"Die JU Bad Homburg freut sich sehr darüber, dass die jungen - ebenso wie auch nicht mehr ganz so junge - Menschen aus den östlichen Stadtteilen Bad Homburgs nun die Möglichkeit haben, an Wochenendnächten auch nach Betriebsschluss der Bahnen noch günstig und sicher nach Hause zu kommen", erklärt Vorsitzender Roland Mittmann. "Der Abstecher der Friedrichsdorfer Nachtbuslinie in die östlichen Bad Homburger Stadtteile bedeutet nur eine minimale Kostenerhöhung bei gleichzeitig großem Nutzen für die Jugend der Stadt", ergänzt JU-Stellvertreter Thiemo Daume, der die JU auch im Vorstand der CDU Ober-Erlenbach vertritt. "Noch schöner wäre natürlich, auch die Stadtteile im Norden und Westen noch besser anbinden zu können, etwa durch einen Bogen der n32 zum Kirdorfer Kreuz - vorausgesetzt, das wäre in den knapp kalkulierten Linienplan einzubauen", so Mittmann weiter.

Besonders am Herzen läge der JU aber eine Nachtbusverbindung zwischen Bad Homburg und Oberursel. "An die von Frankfurt nach Bad Homburg bzw. Oberursel führenden Nachtbuslinien schließt sich ein dichtes Netz an Zweiglinien durch den Hochtaunuskreis an - von Bad Homburg aus nach Friedrichsdorf, Neu-Anspach und Usingen, von Oberursel nach Steinbach, Kronberg und König¬stein - und jeweils wieder zurück", berichtet JU-Vorsitzender Mittmann und fügt hinzu: "Was fehlt, wäre der Lückenschluss zwischen den beiden größten Städten des Kreises. Der Nachtbus ist ja nicht nur für Heimkehrer aus Frankfurt interessant. Besucher von Stadtfesten und Kerben freuen sich ebenso wie andere heimatverbundene Nachtschwärmer, wenn sie nachts durch den Kreis sicher nach Hause kommen. Wir schlagen daher vor, die Linie n261 Oberursel-Königstein, die tagsüber als 261 bereits in Bad Homburg beginnt, auch nachts nach Bad Homburg zu verlängern, um diese Lücke zu schließen."

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