Die Junge Union Bad Homburg (JU) spricht ihre Unterstützung für das Konzept des Alm-Stadls auf dem Kurhaus-Vorplatz aus. "Der Alm-Stadl der Aktionsgemeinschaft ist eine echte Bereicherung des Angebots unsere Stadt für junge, aber auch junggebliebene Leute. Der rege Andrang zeigt, wie gerne ein solches Angebot von der Bevölkerung angenommen wird", so JU-Vorsitzender Roland Mittmann.

Zur Kritik am Veranstaltungskonzept erklärt die JU: "Bad Homburg erfreut sich eines umfassenden kulturellen Angebots auf hohem Niveau. Es kann jedoch nicht sein, dass eine volksnähere Veranstal-tung, die sich großer Beliebtheit erfreut, nur mit dem Argument abgelehnt wird, dass sie nicht nach Bad Homburg passe. So sehr wir es ausdrücklich begrüßen, dass Bad Homburg so reich an hochkarätigen kulturellen Veranstaltungen ist, so sehr sehen wir auch die berechtigte Nachfrage nach einem solchen Angebot mit Bierzeltatmosphäre, insbesondere seitens der jungen Menschen in dieser Stadt."

"Bad Homburg muss doch für alle Bürger etwas bieten, um nicht zur Schlafstadt zu verkommen! Leben und leben lassen - nach diesem Motto muss Veranstaltungsplanung doch auch hier möglich sein", findet daher Maximilian Meintgens, Stellvertretender Vorsitzender der JU. Die Stadt sei schließlich groß genug für alle. So bestehe ja auch eine klare räumliche Trennung zwischen dem Almdorf vor dem Kurhaus und dem besinnlichen Weihnachtsmarkt auf dem Schlossplatz und im Schlosshof.

Die Bedenken, der Alm-Stadl passe nicht in die Adventszeit, kann die JU indes auch nachvollziehen: "Als Jugendorganisation einer christlichen Partei sehen wir durchaus einen gewissen Widerspruch zwischen der teils ausgelassenen Stimmung im Stadl und dem besinnlichen Charakter der Vorweihnachtszeit. Eine Lösung könnte daher sein, diese oder ähnliche Veranstaltungen in Zukunft außerhalb des Advents stattfinden zu lassen. Allerdings möchten wir auch betonen, dass das Weihnachtsfest ein Fest der Freude und der Advent eine Zeit der Vorfreude ist. Um diese Vorfreude mehr mit dem Advent zu verknüpfen, fänden wir es daher sinnvoll, den Stadl noch weihnachtlicher auszugestalten und die weihnachtlichen Veranstaltungen gegenüber den alpenländischen stärker in den Vordergrund zu rücken. Auf diese Weise könnten hoffentlich auch die Kritiker des Stadls ihre Freude daran haben."

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