„Seit 40 Jahren verfolgt die Bad Homburger Politik die U2-Verlängerung. Jetzt stehen wir vor der historischen Chance, sie umzusetzen: Das Projekt ist endlich fertig geplant und hat Baurecht“, berichtet Dr. Roland Mittmann, Sprecher der CDU Bad Homburg im Verkehrsausschuss. Er zählt die Vorteile für die Bad Homburger auf:

  1. „Vom Bad Homburger Bahnhof würde man mit der verlängerten U2 in zwei Minuten nach Gonzenheim, in vier Minuten nach Ober-Eschbach gelangen.“

  2. „Die Fahrt von Bad Homburg in den Frankfurter Norden – etwa an die Universitätsstandorte Riedberg und Westend – würde deutlich erleichtert.“

  3. „Auch die Autofahrer würden profitieren: durch freiere Straßen in der Stadt und eine freiere A 661, weil mehr Leute auf die Bahn umstiegen. Und anders als ein Shuttlebus zwischen Bahnhof und Gonzenheim stünde die U-Bahn nicht im Stau.“

  4. „Der Weg vom Bahnhof zur Fußgängerzone ist kurz: Wenn die Bad Homburger Geschäfte für Auswärtige leichter zu erreichen wären, kämen auch die Einheimischen in den Genuss einer vielfältigeren Einkaufslandschaft.“

  5. „Wenn viele Arbeitnehmer mit der U2 zur Arbeit im Bad Homburger Gewerbegebiet fahren könnten, würde das auch den Unternehmen nützen. Und wenn die Einnahmen aus der Gewerbesteuer stiegen, könnte die Stadt mehr zum Wohle aller Bürger tun.“

  6. „Eine Stärkung des Bad Homburger Bahnhofs als Knotenpunkt würde auch die Chance auf die Einrichtung einer Linie der Regionaltangente West (RTW) erhöhen, die auf direktem Weg über Eschborn und Höchst zu Flughafen und Stadion fahren soll.“

  7. „Die U2-Verlängerung ist Voraussetzung für die S5-Verlängerung nach Usingen, und mit dieser wiederum verbunden ist eine Verlängerung der Bahnlinie Friedberg–Friedrichsdorf (RB 16) bis Bad Homburg. Damit wäre in Friedberg auch der InterCity in Richtung Norden besser erreichbar.“

  8. „Die S5-Verlängerung bis Usingen bedeutet, dass mehr Menschen aus dem Usinger Land auf die Bahn umsteigen und damit weniger Verkehr über die PPR-Kreuzung fließt.“

  9. „Wenn ein Teil der S5-Fahrgäste, die von Friedrichsdorf – oder künftig von Usingen – kommen, in Bad Homburg in die U2 umstiege, wäre auch in der S5 mehr Platz für die, die in Bad Homburg einsteigen.“

  10. „Die strengen Grenzwerte für die Luftqualität, die unsere Kurstadt einhalten muss, ließen sich mit einer elektrisch betriebenen U-Bahn besser einhalten als mit Bussen oder PKW.“

  11. „Die Stadt Bad Homburg hat über 20 Millionen Euro in den Kauf und die Sanierung des Bahnhofsgebäudes investiert und zudem jüngst den Busbahnhof erneuert. Nun ist es Zeit, auch die Gleise mit mehr Leben zu füllen. Unser Bahnhof würde so vom bloßen S-Bahn-Halt zum zentralen Verkehrsknotenpunkt.“

„Von der U2-Verlängerung würden also alle Bad Homburger profitieren: Höhere Gewerbesteuereinnahmen, freiere Straßen, sauberere Luft und bessere Voraussetzungen für weitere Bahnprojekte nützen auch denjenigen, die nicht selbst mit der verlängerten U2 fahren“, fasst Mittmann die Vorteile zusammen.

Dass eine neue Bahnstrecke auch zu Belastungen für die Anwohner führt, ist leider nicht völlig vermeidbar. Auf Antrag der CDU wurden daher zusätzliche Verbesserungen für den Schallschutz geprüft und in einem Runden Tisch mit den Betroffenen erörtert. „Wir möchten die Belange aller Bad Homburger berücksichtigt wissen“, so CDU-Fraktionsvorsitzender Oliver Jedynak. „Dazu gehören die, die auf der neuen Strecke fahren werden ebenso wie die, die an der Strecke wohnen.“

„Lange war unklar, ob sich Bad Homburg die U2-Verlängerung würde leisten können“, so Jedynak weiter. „Doch dank des erfolgreichen Einsatzes von Oberbürgermeister Hetjes übernimmt das Land 80 Prozent der förderfähigen Kosten. Selbst beim ‚Worst-Case-Szenario‘ – also unter Einberechnung auch der sehr unwahrscheinlichen Risiken – liegen die Kosten für die Stadt nur noch bei 20,9 Millionen Euro. 25 Millionen Euro sind im städtischen Haushalt für das Projekt reserviert: Die Finanzierung ist also gesichert!“

Mit einer Mehrheit für das Projekt am 28. Oktober kann zeitnah mit dem Bau begonnen werden. Stimme jedoch die Mehrheit dagegen, werde die Planung abgebrochen. Das könne allerdings bedeuten, dass Frankfurt eines Tages beschließt, die Strecke aus Kostengründen nur noch bis Nieder-Eschbach zu betreiben.

An den kommenden drei Samstagen ist die CDU von 10-16 Uhr mit Informationsständen auf der Louisenstraße vor der Deutschen Bank präsent. Dort können sich die Bürger über das Projekt informieren. Die CDU weist aber auch auf die städtische Internetseite unter www.bad-homburg-u2.de hin, auf der alle Aspekte des Projekts genau erläutert werden.

Alle weiteren Informationen auf der Informationsseite der Stadt

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