Die CDU-Fraktion Bad Homburg nimmt Bezug auf die Reaktion von Oberbürgermeister Korwisi auf die Vorschlagsliste der CDU in Sachen „Hühnerstein“.
 
„Die Belehrungen von Herrn Korwisi sind unnötig“, so der CDU-Fraktionsvorsitzende Alexander Hetjes. „Selbstverständlich ist allen Beteiligten bewusst, dass wir uns derzeit noch im Anfangsstadium des B-Planverfahrens befinden. Allerdings handelt es sich eben nicht um einen reinen Aufstellungsbeschluss für eine umrissene, aber leere Fläche, sondern Herr Korwisi legt ja bereits einen sehr detaillierten Planungsentwurf vor, mit sehr konkretem Textteil, indem, z B. Stellplätze, Garagen und Carports vor dem Haus ausgeschlossen werden und die Sammelstellplätze auch nur als Carport und nicht als Garage ausgebildet werden dürfen. Und Einfamilienhäuser ohne Garage oder abschließbare Unterstellflächen sind unserer Meinung nach nunmal an der Lebenswirklichkeit junger Familien vorbeigeplant. Allerdings kann man gerade am Anfang noch Ergänzungen und Änderungen gut auffangen und in den Planungsvorgang mit einbeziehen. Nichts anderes haben wir mit unserer Vorschlagsliste getan und 18 konstruktive Kritikpunkte herausgearbeitet, bei welchen wir noch Handlungsbedarf sehen. Wenn die CDU erst im späteren Verfahrensverlauf die vorgebrachten Kritikpunkte aufgeführt hätte, hätte uns der OB vorgeworfen, warum wir dies nicht schon früher im Planungsverfahren aufgezeigt haben“, so Hetjes.
„Und im Textteil wird eben unter Ökologie nur ein Blockheizkraftwerk untersucht und diverse Brennstoffe detailliert aufgeführt aber keine Geothermie, die vorab durch eine Probebohrung geklärt werden muss. Unsere Vorschläge reichen bis zur sicheren Bürgersteigbreite für Grundschulkinder“,  ergänzt Ursula Conzelmann, Sprecherin der CDU-Fraktion im Bauausschuss. Da kann OB Korwisi sich höchstens über sich selbst ärgern.
 
Ferner muss ausdrücklich betont werden, dass die CDU sich auch bereits in der Vergangenheit stets für Erbpachtverträge ausgesprochen hat „Die CDU-Fraktion hat  nie die Vergabe städtischer Grundstücke in Erbpacht abgelehnt. Im Gegenteil: Wir haben dies als Instrument zur Förderung junger Familien stets gefordert und gefördert. Als Beispiel sei nur der Erwerb von Grundstücken am Bornberg zur Vergabe in Erbpacht an junge Familien unter CDU-Regierung genannt. Offensichtlich verwechselt der OB das Thema ‚Erbpacht’ mit dem Aspekt ‚Belegrechten’. Erbpacht sind eben keine verlorenen Zuschüsse“, so Alexander Hetjes.

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