Stellungnahme zum Presseartikel der Taunus Zeitung vom 27.01.2016 „Ungewolltes Geschenk, Dichterclub bekommt seinen Hölderlin-Gedenkstein in der Stadt nicht unter“

„Herr Alexander Köhnlein, Vorsitzender des „Clubs der raren Schreibkunst“ geht fehl in der Annahme, die Stadt wolle aus Wahlkampf- oder gar bürokratischen Gründen im Moment keinen von seinem Club gespendeten Hölderlin-Gedenkstein aufstellen. Vielmehr sprachen sich die Vertreter aller Parteien in der Sitzung des Kulturausschusses am 12. November 2015 einstimmig dagegen aus, jetzt schon einen Gedenkstein für den Dichter im Gustavsgarten zu setzen. Ohne das Hölderlinkabinett in der Villa Wertheimber gibt es nämlich dort überhaupt keinen Bezug zu dem Dichter“, so die kulturpolitische Sprecherin der CDU Fraktion Dr. Bettina Gentzcke. „Außerdem erinnert Bad Homburg mit einem Hölderlindenkmal im Kurpark, dem Hölderlinpfad und der Hölderlintafel im Gartenpavillon des Reimers Garten bereits an mehreren Orten der Stadt an den Dichter. Es besteht also gar kein Zeitdruck, sondern es ist absolut richtig, die Entscheidung für einen weiteren Gedenkstein und dessen Standort wohl zu überlegen“, so Gentzcke abschließend.

 

 

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