Für den Bad Homburger Masterplan ist seit dem 23. März die erste Etappe geschafft. Denn gestern lief offiziell die Frist für die Bewerbung ab, in der sich Planer bei der Stadt Bad Homburg für die Erstellung des Masterplans bewerben konnten. „Wir sind gespannt, wie viele und vor allem welche Büros und Planungsteams ihr Interesse an der Erstellung unseres Masterplans bekundet haben“, erklärt CDU-Fraktionsvorsitzender Dr. Alfred Etzrodt.

Der Masterplan für Bad Homburg ist eines der zentralen Vorhaben der CDU. Auch bei der Bevölkerung kommt die Idee gut an. „Die Bürgerinnen und Bürger interessieren sich für die Zukunft ihrer Stadt“, ist der CDU-Vorsitzende Thorsten Bartsch überzeugt. So erhielt die von der CDU online unter www.warum-waehlen.info gestellte Frage, ob ein solches Regiebuch für die Stadtentwicklung von Bad Homburg unter umfassender Beteiligung der Bürger und der Wirtschaft erstellt werden soll, eine Zustimmung von 62 Prozent aus knapp 500 Antworten.

Darüber hinaus hat die CDU zum Thema Stadtentwicklung und Masterplan in den vergangen Wochen den Kontakt mit den Menschen gesucht und an ihren Dialogständen und via Antwortpostkarten in Verbindung mit einem Gewinnspiel Wünsche und Anregungen gesammelt. Rund 300 Personen nahmen bisher daran teil.

Ein eindeutiger Schwerpunkt bei den Antworten war die Gestaltung des öffentlichen Raums im direkten Wohnumfeld der Teilnehmer. So war den Antwortkarten der Bürger häufig zu entnehmen, dass sie den Zustand der Straßen und Gehwege gerade auch in den Wohnlagen als dringend verbesserungswürdig empfinden. Gleiches gilt für die Situation an den Wertstoffstationen. Ebenfalls mehrfach erwähnt wurde der Wunsch nach einer Instandsetzung des Bodenbelags in der oberen Louisenstraße und nach einer stärkeren Verkehrsentlastung in der Stadt, explizit im Kurbezirk. Themen waren auch Bauplätze für junge Leute und Familien, hier wurde insbesondere der Bornberg genannt, und die Ansiedlung eines Kino-Centers sowie insgesamt ein besseres Angebot für junge Leute. „All diese Punkten werden wir, wie versprochen, in den Masterplanprozess einbringen bzw. uns direkt für eine zügige Verbesserung der Situation einsetzen“, so Etzrodt.

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