Der Info-Stand der CDU zur geplanten Bebauung des ehemaligen Lilly-Areals in Dornholzhausen am Freitag den 24.August 2012 stieß bei den Bürgern auf sehr große Resonanz. „Es war unglaublich, schon als wir den Stand aufbauten, strömten die Menschen an unseren Stand und fragten, wo sie ihre Unterschrift für mehr Infrastruktur und eine weniger verkehrsträchtige Bebauung auf dem ehemaligen Lilly-Gelände leisten können", so der Ortsvorsteher von Dornholzhausen Hans-Peter Mayer. Die stellvertretende Ortsvorsteherin Claudia Kott ergänzt: „Die Bürger haben uns förmlich ihr Herz ausgeschüttet, wie unzufrieden sie mit der nach wie vor schwierigen Verkehrssituation an der PPR-Kreuzung, der schlechten Anbindung Dornholzhausens an Bad Homburgs Kernstadt, dem geringen Angebot an Sportmöglichkeiten und den nicht ausreichenden Kinderbetreuungsplätzen sind." Innerhalb weniger Stunden kamen über 150 Unterschriften von Bürgern aus ganz Dornholzhausen zusammen. Dazu kommen noch über 180 Unterschriften, auf der dafür von der CDU eingerichteten Homepage unter www.bebauung-ortseingang-dornholzhausen.de, so dass es schon jetzt insgesamt über 340 Unterschriften sind.

Die CDU sieht sich daher mit Ihrer Aktion bestätigt, dass in Dornholzhausen schnellstens die Infrastruktur ausgebaut werden muss. Die Pläne zur Bebauung des ehemaligen Lilly-Areals machen dieses Defizit jetzt besonders deutlich", so die Stadtverordnete und Vorsitzende der CDU Dornholzhausen, Dr. Bettina Gentzcke. Die Aussage der SPD-Chefin Elke Barth, die Bebauung werde nicht auf einer brachliegenden Wiese, sondern auf einem ehemaligen Gewerbestandort mit damals wesentlich intensiveren Verkehr verwirklicht, verharmlost die Problematik und ist zudem falsch. „Dass wir nicht auf einer Wiese bauen, ist ja gerade das Problem", so Gentzcke. Das Baugebiet liegt an einem der verkehrsträchtigsten Verkehrsknotenpunkte im ganzen Hochtaunuskreis. Verkehrsgutachten sagen außerdem bis 2020 eine Zunahme um mindestens 4700 weitere Kfz-Fahrten pro Tag an der PPR-Kreuzung voraus. „Es ist deshalb wichtig und richtig, sich mit dem politischen Gegner zu streiten, wie diese Verkehrsprobleme und die sonstigen Defizite bezüglich der sozialen Infrastruktur in Dornholzhausen zu lösen sind. Die städtischen Vorschläge dazu reichen bei Weitem nicht aus. Diese Diskussion muss jetzt vor Realisierung der Bebauung geführt werden, denn es geht schließlich um die Zukunftsfähigkeit eines ganzen Stadtteils", so Gentzcke abschließend.

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