Als großen Erfolg wertet die CDU Bad Homburg die „Teddyklinik“, die am letzten Samstag in den Louisen Arkaden in Bad Homburg stattgefunden hat. Ziel der Veranstaltung war es, auf die notwendige Einrichtung einer Kinderstation mit kinderärztlicher Notfallversorgung in den neu zu bauenden Hochtaunuskliniken aufmerksam zu machen.
 
Auf Einladung der CDU ließen ca. 200 Kinder ihre mitgebrachten Kuscheltiere und Puppen von Medizinstudenten aus Frankfurt und Witten untersuchen. Besonderer Dank gilt an dieser Stelle dem CDU-Stadtverordneten und Medizinstudenten Thiemo Daume, der eigens hierfür eine  „Röntgenstation“ baute. Um den kranken „Patienten“ genauer untersuchen zu können, wurde das Kuscheltier fotografiert und erschien mithilfe von Bildeffekten als „Röntgenaufnahme“ auf einem Bildschirm, was nicht nur die Kinder, sondern gleichsam auch ihre Eltern in Erstaunen versetzte.
 
Die positive Resonanz durch Besucher und Eltern bestärkt die Initiatoren der CDU-Veranstaltung Ursula Conzelmann, Barbara Jessen und Dr. Alfred Etzrodt. So ist es der CDU gelungen, gemeinsam mit Trude Sommer, der Organisatorin einer privaten Unterschrifteninitiative, bislang weit über 7.000 Unterschriften für die Einrichtung einer Kinderstation zu sammeln. Auch im Homburger Stadtparlament fand die Initiative bereits fraktionsübergreifende Zustimmung – auch aus den Reihen des Bündnisses.
„Wir fordern weiterhin eine kinderärztliche Notversorgung mit ausreichender Möglichkeit der Diagnostik sowie der stationären Aufnahme“, bekräftigt der stellvertretende CDU-Vorsitzende Dr. Alfred Etzrodt, ehemaliger Chefarzt der Frauenklinik an den Hochtaunuskliniken, die Forderungen der CDU. „Es muss aufhören, dass Kindern im Alter von bis zu sechs Jahren eine schlechtere Erstversorgung gewährleistet wird als 90-Jährigen“, so Etzrodt.
 
Dieser Forderung schließt sich auch der CDU-Fraktionsvorsitzende Alexander Hetjes an. „Mit dem Klinikneubau wird erneut nur die Intensivbetreuung älterer Menschen verbessert, für Kinder ändert sich nichts. Aufgrund des Neubaus der Hochtaunuskliniken und den damit einhergehenden strukturellen Veränderungen wäre jedoch nun der richtige Zeitpunkt, um die Einrichtung einer Kinderstation im neuen Klinikum auf den Weg zu bringen und eine vollumfängliche ärztliche Versorgung der Bevölkerung im Hochtaunuskreis anzustreben“, fordert Hetjes.
 
„In erster Linie geht es darum, dass die Kinderstation durch den bereits eingereichten Antrag der Hochtaunuskliniken in den Krankenhausrahmenplan übernommen wird, damit die erbrachten ärztlichen Leistungen mit den Krankenkassen abgerechnet werden können. Die Entscheidung hierüber trifft letztlich das Hessische Sozialministerium in Absprache mit der Kassenärztlichen Vereinigung“, erklärt hierzu die stellvertretende CDU-Parteivorsitzende Barbara Jessen.

Zur Fotogallerie mit vielen Eindrücken von der Veranstaltung klicken Sie bitte hier!
 

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