In der Reihe "Bürgerdialog" hat Michael Nörpel-Schempp von der Beratungsstelle POWER am 13. April 2010 einen hochinteressanten Vortrag zum Thema "Energiesparen rund ums Haus" bei der CDU Ober-Eschbach gehalten. Natürlich ging es um die Fragen zur Umweltbelastung, vor allem interessierte aber auch, welche Einsparmöglichkeiten es durch bauliche Maßnahmen gibt ? und wie der Bauherr oder der Eigentümer einer Altimmobilie dadurch auf Dauer Geld sparen kann.

So rechnet der Experte vor, dass bei einer Sanierung mit einem Kostenaufwand von ca. 70.000 ? eine Minderbelastung von ca. 95.000 ? im Laufe von 25 Jahren eintritt. Dies ist auf ein Einfamilienhaus mit ca. 160 m² Wohnfläche bezogen.

Wichtig ist die Reihenfolge des Vorgehens bei dem Wunsch nach Verbesserung der Effizienz in der Energiebilanz. Zunächst muss das Ziel gesteckt werden. Dann ist die Prüfung der technischen Möglichkeiten wichtig, denn nicht alle Techniken lassen sich überall anwenden. Die technische Planung folgt dann mit der Kalkulation. Vor dem Beginn mit Baumaßnahmen ist ein entsprechender Antrag zu stellen, sofern Unterstützung aus öffentlichen Kassen erwartet wird.

Hier sind vor allem die Stadt, die BAFA und die KfW als Institute, die finanzielle Hilfe gewähren, zu nennen. Der beste Weg führt über die Beratungsstelle ?POWER? im Rathaus. Hier wird jeder Bürger fachkundig beraten, ob es sich um technische oder finanzielle Fragen handelt.
Hier wird dem Ratsuchenden erläutert wo angesetzt werden kann; bei der Isolierung der Dachhaut, des Dachbodens der Kellerdecken, der Rolladenkästen usw.

Ein weiteres hochaktuelles Kapitel sind die Neubauten. Hier gibt es genaue Vorschriften, die die Wärmeverluste herabsetzen sollen. Dies ist in aller Regel vor allem für Architekten und Bauunternehmen wichtig. Aber auch hierüber gibt POWER Auskunft.

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