Ihr lieben Leute, die närrische Magistratssitzung, die ist heute. Nun war’s zu lesen in der Zeitung gar, dass sprachlos blieb der Magistrat dies Jahr.
Termine noch und nöcher und dann dies lange Jahr, auf einmal wurde es kurz und kürzer schon war Fassenacht wieder da. Der Wilhelm Braun, Gott hab ihn selig, konnt es nicht mehr für sie richten.
Er sitz da oben feiert mit, mit all den tollen Narren, die seit einem Jahr so richtig schaffen, um uns ne Freude hier zu machen.
Die HCV-ler gar feiern ganze hundertelve Jahr. Tolle Sitzungen haben sie präsentiert und auch teure Profis engagiert, die Einblick gaben in die Familienwelt, wenn die Pubertät unsere Kinder befällt. Es war ne Freude da zu sitzen in dem vollen Saal, die Menschen wurden mitgerissen keiner auf die Uhr mehr sah.
Aber das da mit dem stummen Magistrate, das wurd doch sehr moniert, dass in diesem Jahre so überhaupt nichts ist passiert.
Doch auf den tollen Sitzungen ach ja, da sind sie wieder da im Publikum die großkopferlten des Magistrats, sie sind präsent und lassen sich hoffieren, zu mehr da fehlt halt das Talent.
Aber mei es kann doch gar nicht sein, dass ausgerechnet hier kein Vortrag des Magistrats die Sitzung ziert. Da fehlt das Salz doch in der Suppe so dachte sich der kölsche Bub der Truppe, Ich muß mal in die Töpfe gucke. Pfeffer rein es soll schön jucke.
So musste ich, ich armer Mensch, das letzte Wochenend da sitzen, um mir was aus de Händ zu schwitzen. Weiß auch nicht, was ich mir da hab blos ausgedacht.
Nun fing dasletzte Jahr schon seltsam an; Das tut man nicht sprach da ein weiser Mann, der dann aber doch nichts ändern kann. Warum hat der OB das nur gemacht, die eigene Frau nach vorn gebracht.
Kann man glauben was man hört so war es nicht die Qualität.
Hat er zu Hause Druck gekriegt und ist als Gatte dann eingeknickt?
Nu sitzen beide ganz entspannt im Rathaus auf der ersten Bank. Gibt es im Rathaus mal Verdruss, man hilft sich, bis der Betreffende dann gehen muss.
Zu Karneval, da ist es schön wenn’s bunt, in der Politik läuft so was selten rund. Der Eine will nach links der andere nach rechts. Der dritte nur geht ganz zurück zur der Natur.
So läuft der Wagen kreuz und quer, was gestern galt ist heute falsch, Spur halten das geht schon gar nicht mehr.
So wie im Zirkus es der Herr Floh-Direktor tut, so pack auch der Korwisi das Bündnis in seinen Hut, die grünen und die roten die BLB und auch die NHU. Da das nicht reichen tut, nimmt er sich mal den Linken mal den Rechten, und packt jetzt noch den Berns dazu.
Will er halten nun die Seinen an der kurzen Leine braucht er viele Leckerlies in seiner Hand, so wird der Berns Beauftragter fürs Chinaland.
Aber geraten sie dann doch mal außer Rand und Band da tut er sie nur warnen vorm Ungeheuer, ganz groß ganz schwarz und auf dem Band CDU geschrieben steht, und hupps da sind sie alle wieder einig in Papa seinem großen Hut.
Viel wurd gemacht im letzten Jahr und es wurde nicht gespart, auch war zu feiern der Titel Bad nach 100 Jahr. Die Feier, die war wohl kaiserlich, vorher wurd geregelt das steuerliche. Nun zahlt der Bad Homburger für vieles mehr, auch für den Fiffi, manch alter Dame fällt das schwer.
Über vieles was bewegt wurd letztes Jahr, da hat die Jungherr halt einfach zu lange nachgedacht. Hat’s Geld gespart um alles zu bezahlen, und dann hat der Korwisi gewonnen die Wahlen. Nun ist das Geld auf einmal weg, wär hätte das gedacht, das ausgerecht **der ** ihr angespartes Geld hätt durchgebracht.
Das gut gefüllte Säckel es kam nicht aus dem Märchen, es war halt gute Haushaltsführung. Und ich hoffe Ihr begreift’s, dass nicht jeder Esel, wenn er scheißt, Dukaten hinterläßt.
Und ist das Säckel dann ganz leer, muß wieder jemand wie die Jungherr her.
Keine Haushaltsdiskussionen gab’s letztes Jahr, ganz leise nur der Kämmerer tut sagen: wir müßen sparen.
Der Kämmerer das ist der neue Mann auch als Bürgermeister ist er gut bekannt. Krug nicht klug nennt man den Hoffnungsträger, der sitzet bei der SPD im Boot, und tut nun wartet, dass die sich nun erholt.
Zurzeit da paßt sei Frau noch uff, dass keiner ihn zu böse knufft. Er muss noch wachsen in dem Metier, bis alleine er es kann, denn gefährlich für die Krüge ist das schöne Brunnenland.
Doch Hilfe gibt’s egal woher. So sitzt in Obereschbach in der guten Stub ein Mann der über vieles denken tut.
Er kennt die Sach seit über 30 Jahr, so manches wüsste keiner mehr, wenn er nicht wär.
Nein Holzmichel wird er nicht genannt der kommt aus einem anderen Land. Es ist der Fritzel der Finanzguru, den die jungen Leute lassen nicht in Ruh. Hätten se doch gelesen was er hat gesagt vor 20 Jahr, die Fragen alle nicht nötig waren.
Er war mal bei der Bank ganz groß, und er weiß wie man kann ändern der Stadt ihr Los: Schulden machen ganz famos, was denkt der sich dann blos.
Haben’se nichts gelernt aus der Bankenkriese wo jetzt der Bürger noch muß zahlen die Miesen.
Die Stadt nimmt’s Geld der Bürger kriegt die Schulden.
Gratulation an jeden hier, knapp 1000 Euro als Geschenk für Sie, als Miese. Mal sehen wie viel sie nächstes Jahr dann kriegen.
Der Dieter Kraft das wär der Dritte, der im Rathaus gut tut sitze, und der dann doch nur zu tuen hat, was ihm sei Frau zu Hause sagt.
Und tun wir das mal kritisieren oder fragen gar, was er sich dabei denke, durchläuft ein Beben all die Bänke im unserem Parlamente, denn sei Frau ihn schütze tut, den ach so oft vorlauten Bub.
Die Grande Dam von der Kultur, erkennt man gut an der Frisur. Mit ihrer Tolle macht sie den Job ganz richtig tolle, die Zeitungen sind davon übervolle.
Für jung und Alt und jeden Tag, nichts ist zu teuer, manchem Bürger ist das nicht mehr ganz geheuer. Da wird gelebt ein Kindheitstraum, für Andere da bleibt kein Raum.
Sie kann so in die Vollen gehen, denn ohne sie, das Bündnis würde nicht bestehen. Sie ist das Zünglein an der Waage, auch wenn’s verdreht dem Kämmerer schon mal den Magen.
Lass die Finger fot von der Frau Fleige ihrm Etat, sonst kommst es noch zum Eklat.
Letztes Jahr die Spielbank gar, sie wurde übernommen, damit für Homburg nun die Millionen so richtig kommen ins rollen. Die Vorbereitungen die waren groß, das hat der Wolter gemacht so ganz famos. Um zu sehen was man kann mit so einer tollen Bank, reiste man durch das ganze Land. Die beste Info gab’s dann wo?? na klar man reiste mit Gefolge dann auch nach Monacco.
Dieses Jahr das hat gut angefangen, wurden wir doch zum Neuen Jahr in der Spielbank nett empfangen. Es war ganz toll, und war man erst mal richtig drinn, July Rumpf ganz herrlich singt.
Und dann dann kam der Ehrengast, Axel Dierolf und sei Susi haben sie uns hergebracht. Jan Laverty Jones ne tolle Frau das ist wohl wahr, viele Jahr sie Las Vegas Bürgermeisterin war. Mit Glanz und Glitzern erfüllte sie den Saal, Und so wie es bei Aschenputtel war, Bad Homburg hatte seinen Glamour gar.
Und heut, da ist sie Vice Präsidentin bei Caesars Palace an dem Strip, und kümmert sich dort auch um die Touristik.
Und das, das ist ein Thema das dem Dierolf sehr gelegen, er tummelt sich in der gleichen schönen Branch, honni soit qui mal y pense. Denn eines das ist klar, er ist Geschäftsmann ganz und gar, ein Schelm, der Böses dabei denkt.
Ganze 10 Minuten sie dann zu uns spricht, wie man eine Spielbank führe, und endlich geht uns allen auf ein Licht: „it is all out entertainment“ das war dann die Quintessenz, warum hat sich das hier kein Mensch gedenkt.
2013 das wird für den OB ein anstrengendes Jahr viel reisen muss die Upperclass des Magistrats, von China über die Adria bis mitten in die USA. Als kleiner Bürger hoffe ich gar, sie bekommen Prozente und fliegen nicht nur Business Class.
Was is nu mit dere CDU? Nu ich gehöre mit dazu, zu diesen Armen, die zurzeit im Magistrate nichts zu sagen haben.
Wir geben uns viel Müh, tun tüchtig diskutieren um am Ende dann doch meistens zu verlieren. Doch manchmal da gelingt es gar, das schlimmste zu verhüten, wie das in Dornholzhausen war. Und wir haben guten Mut, dass sich doch was ändern tut.
Ihr lieben Leut ich mach mal Schluß, viel hätt ich noch zu sagen, nur eines das ist ganz gewiss, nächst Jahr jemand anders für den Magistrat hier spricht.

Helau !!!!

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