Die CDU-Fraktion Bad Homburg nimmt Bezug auf die Presseberichterstattung der Taunus Zeitung vom 08.11.2013, die über die Berufung von Gabriele Korwisi als Erörterungsbeauftragte durch ihren Ehemann, OB Korwisi, berichtete.
 
„Die Familienfürsorge des Oberbürgermeisters kennt keine Grenzen“, so der CDU-Fraktionsvorsitzende Alexander Hetjes. „Das ist nunmehr der Vetternwirtschaft 6. Akt des Homburger Bündnisses“, so Hetjes und erinnert an die umstrittenen Entscheidungen Korwisis in Sachen Sportplatzrochade, an die Beförderungen von Krug und Kraft in hauptamtliche Positionen, an die Ernennung von Gabriele Korwisi zur Personalchefin im Rathaus sowie an die Vergabe des Bahnhofskiosks an den Grünen Stadtverordneten Bardo Röhrig.
 
„Korwisi lässt bei der letzten Personalentscheidung zugunsten seiner Gattin wieder jegliches Feingefühl vermissen. Auch wenn juristisch keine Bedenken gegen die Berufung Gabriele Korwisis zur Erörterungsbeauftragen bestehen, ist es doch ein grober Verstoß gegen die guten Sitten und dies geht wieder zulasten der Mitarbeiter im Rathaus. Man stelle sich vor, ein Mitarbeiter habe ein Problem mit seinem Vorgesetzten Oberbürgermeister Korwisi. Es kommt dann zu einem Gespräch mit der Erörterungsbeauftragten Gabriele Korwisi, die über den Streit entscheiden muss, in welchen ihr eigener Ehemann involviert ist. Das führt doch das Amt des Erörterungsbeauftragen ad absurdum, da eine Neutralität, wie für das Amt gefordert, nicht mehr gewährleistet ist. Wir fordern daher OB Korwisi auf, seine eigenmächtige Verfügung zurückzunehmen und einen unabhängigen Verwaltungsmitarbeiter mit der Aufgabe zu betrauen“, so Hetjes.

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