Das integrierte Stadtentwicklungskonzept Bad Homburg 2030 (ISEK 2030) soll ein Zukunftsbild der Stadt zeichnen, das die unterschiedlichen Interessen zusammenführt und Prioritäten sowie Grenzen für die beabsichtigte Entwicklung bis 2030 und darüber hinaus aufzeigt. Im Rahmen des 3. Stadtforums hat das
Stadtplanungsbüro Albert Speer & Partner mögliche Potenziale für Erweiterungsflächen veranschaulicht und damit zur Diskussion gestellt. Die BLB behauptet aufgrund dieser Vorstellung, dass die CDU die Felder zwischen dem Südring und dem Römischen Hof in Ober-Eschbach bebauen möchte.
Der CDU-Fraktionsvorsitzende Oliver Jedynak erklärt hierzu: „Wir möchten klarstellen, dass es sich bei den Positionen von Albert Speer & Partner nicht um die Positionen der CDU-Fraktionen handelt und weisen daher die Behauptung der BLB zurück. Es liegt die Vermutung nahe, dass die BLB den ISEK-Prozess nicht verstanden hat oder nicht verstehen möchte, was sehr bedauerlich ist. Im Rahmen des Stadtentwicklungskonzeptes zeigen die beauftragten Architekten und Stadtplaner unabhängig von jeglichen Wahlprogrammen und bisherigen politischen Diskussionen potentielle Entwicklungsmöglichkeiten der Stadt auf. Denkverbote bringen unsere Stadt hierbei nicht weiter. Aus Sicht der CDU liegt der Fokus im Hinblick auf den Bau von neuem Wohnraum weiterhin auf der Entwicklung der innerstädtischen Flächen Vickers-Areal, Alt-Krankenhaus sowie Hühnerstein in
Ober-Erlenbach. Die Naherholungsgebiete rund um Bad Homburg sind für die Wohn- und Lebensqualität in unserer Stadt wichtig. Das hat die CDU Bad Homburg bereits im Zuge der Kommunalwahl 2016 betont. Dennoch begrüßen wir, dass Albert Speer und Partner im Rahmen des ISEK eine ergebnisoffene Prüfung
möglicher Entwicklungsflächen vornimmt.“
Auch der Stadtverbandsvorsitzende und Stadtverordnete Thorsten Bartsch kann die Kritik der BLB nicht nachvollziehen und lobt die bisherige Transparenz und Bürgerbeteiligung. „Wir haben als CDU die Erstellung eines strategischen Stadtentwicklungskonzepts auf den Weg gebracht. Politik, Bürger und Wirtschaft diskutieren bereits seit Mitte letzten Jahres intensiv über die Zukunft Bad Homburgs. Diese breit angelegte Bürgerbeteiligung ist ein zentraler Pfeiler in diesem Strategiefindungsprozess. Ich kann die Bürgerinnen und Bürger Bad Homburgs nur ermutigen sich aktiv einzubringen und zum Beispiel im Rahmen der angesprochenen Stadtforen Ihre Positionen und Ideen für unsere Stadt zu diskutieren. Hierbei sind Denkweisen in alle Richtungen erlaubt. Denn nur gemeinsam kann es gelingen, Wege zu finden, die hohe Lebensqualität in Bad Homburg zu erhalten und weiterzuentwickeln“, so Bartsch abschließend.

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