Die CDU-Fraktion Bad Homburg hat in der vergangenen Stadtverordnetenversammlung in einem Antrag den Magistrat gebeten, neben der bereits bestehenden Form der Städtepartnerschaft ein Modell für eine
Städtekooperation mit Schwerpunkt einer wirtschaftlichen Zusammenarbeit zwischen der Stadt Bad Homburg und ausländischen Städten und Gemeinden zu erarbeiten und das Ergebnis dem Hauptausschuss vorzulegen.
Der CDU-Fraktionsvorsitzende Oliver Jedynak erklärte hierzu: „Auf dem großen internationalem Parkett ist ein loser Zusammenschluss von zwei oder mehreren Partnern mit dem Zweck einer wirtschaftlichen Zusammenarbeit schon lange Standard. Eine internationale wirtschaftliche Kooperation auf kommunaler Basis findet sich derzeit überraschenderweise nicht allzu häufig, was sehr bedauernswert ist. In Bad Homburg sind viele international agierende Unternehmen ansässig und auch wir als Stadt werben international für unseren Standort. Möchten sich ausländische Städte heute mit uns zusammenschließen, können wir neben einer informellen Zusammenarbeit lediglich auf eine Städtepartnerschaft zurückgreifen. In unserem Antrag geht es uns ausdrücklich nicht um eine derartige Beteiligungsform, da bei einer Städtepartnerschaft vor allem Bürgerinnen und Bürger sowie ein reger kultureller Austausch im Vordergrund stehen sollten. Im Gegensatz dazu handelt es sich bei der von uns angedachten Kooperationsform primär um eine Maßnahme der Wirtschaftsförderung. Ziel einer solchen Kooperation sollte es sein Kontakte zu Wirtschaft, Politik, Verwaltung und Unternehmen sowie eine Schaffung von Marktzugängen in den jeweiligen Ländern zu bekommen, wovon wir als Stadt Bad Homburg als auch die hier ansässigen Unternehmen profitieren können“, so Jedynak abschließend.
Dem Antrag wurde mehrheitlich zugestimmt.

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