Die CDU-Fraktion Bad Homburg widerspricht entschieden den Behauptungen des BLB-Fraktionsvorsitzenden Armin Johnert im Rahmen der Presseberichterstattung der Taunus Zeitung vom 05.02.2013, die CDU habe nichts in die Entwicklung der seinerzeit angekauften Gebäude und Grundstücke investiert.

„Herrn Johnert sind offenbar nicht alle Fakten in dieser Angelegenheit bekannt“, so der CDU-Fraktionsvorsitzende Alexander Hetjes und bezieht sich damit auf den Vorwurf der BLB, die CDU habe nach Ankauf des Bahnhofs nichts gemacht. „Unmittelbar nach Ankauf des Bahnhofs wurden alle Voraussetzungen zur Gründung der Bahnhofs-GmbH in die Wege geleitet. Die Dokumente lagen bereits fertig in der Schublade, BLB und SPD haben jedoch eine zeitnahe Gründung der GmbH verhindert. Auch die europaweite Ausschreibung zur Renovierung des Bahnhofsgebäudes wurde bereits zu CDU-Zeiten durchgeführt. Die Firma ‚Mailänder Consult’, an die der Auftrag dann vergeben wurde, saniert auch heute noch den Bad Homburger Bahnhof“, erklärt Hetjes.
 
„Auch die Behauptung Johnerts, unter CDU-Regierung habe es keinerlei Wohnungsbau-Initiative gegeben, ist ‚hanebüchen’. Die Voraussetzungen zur Erschließung neuer Baugebiete, insbesondere für junge Familien, wie beispielsweise Bornberg in Gonzenheim und Am Hühnerstein in Ober-Erlenbach, wurden von der Union auf den Weg gebracht und werden nun vom Bündnis nur mit mäßigem Interesse weiterentwickelt. Auch die Umgestaltung des Dorotheenquartiers zur Schaffung von attraktivem Wohnraum geht auf Initiative der CDU zurück. Interessanterweise war es die BLB, die dieses Vorhaben stets torpediert hat“, so Hetjes.
 
„Wir haben nichts gegen die Realisierung von Großprojekten“, betont Hetjes. Die CDU hat die finanziellen Rücklagen gerade auch im Hinblick auf diese Projekte gebildet. „Wir fordern allerdings, dass mit Verstand und Weitsicht investiert wird. Die Union hat stets - dort wo es möglich war - Refinanzierungs- oder Sparvorschläge aufgezeigt, wie beispielsweise durch eine aufgelockerte Wohnbebauung auf der Brachfläche des nicht-denkmalgeschützten Bereiches im Gustavsgarten. Die Pläne des Bündnisses zur Bebauung des Vickersgeländes mit höchster Priorität führen allerdings zu einer vermeidbaren Nachzahlung in Millionenhöhe. Dieser Betrag kann wesentlich sinnvoller verwendet werden. Ein Beispiel ist die zügige Entwicklung und Erschließung der Baugebiete Bornberg oder Am Hühnerstein. Hier können Grundstücke angekauft und günstig an junge Familien mit Erbbaurechten vergeben werden. Ohnehin sind bereits viele Flächen in diesen Gebieten durch die Stadt angekauft worden. Dies schafft in absehbarer Zeit bezahlbaren Wohnraum und das Vickersgelände könnte ohne Probleme erst nach Ablauf der Nachzahlungsverpflichtung im Jahre 2019 bebaut werden“, so Hetjes.
 
Auch der in diesem Zusammenhang kürzlich durch Bürgermeister Karl-Heinz Krug (SPD) veröffentlichte „Fakten-Check“ weist erhebliche handwerkliche Mängel des Kämmerers auf. „Krug hat sich die Zahlen schön gerechnet, damit das Ergebnis stimmt. Der Fakten-Check stützt sich offenbar auf eine Magistratsvorlage aus dem Jahre 2011 und geht von völlig unzutreffenden Zahlen und Voraussetzungen aus. Ein Kämmerer, der mit solchen unrealistischen Zahlen haushaltet, ist für Bad Homburg eigentlich untragbar“, so Hetjes abschließend.

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