Die CDU Bad Homburg fordert OB Korwisi und sein Bündnis auf, die überhohten Parkgebühren in den städtischen Parkhäusern wieder zu reduzieren, mehr Parkflächen in der Innenstadt zu schaffen und bezahlbare P&R-Plätze zu erhalten. Aus diesem Grund hat die CDU Bad Homburg eine Unterschriftenaktion gestartet. Auf der Internetseite www.guenstig-parken-in-bad-homburg.de können die Bürgerinnen und Bürger für eine Senkung der Parkgebühren und mehr Parkflächen im Stadtgebiet unterschreiben. Ferner haben die Besucher der Homepage die Möglichkeit, einen Fragebogen zu verschiedenen Themenfeldern rund um das Thema „Parken in Bad Homburg“ auszufüllen, wodurch ein genaueres Meinungsbild der Bevölkerung eingeholt werden kann, was der politischen und sachlichen Diskussion zugute kommt.

 „Die Erhöhung der Parkgebühren um bis zu 100 Prozent durch das Korwisi-Bündnis hat großen Unmut in der Bevölkerung hervorgerufen“, so der CDU-Vorsitzende Thorsten Bartsch. „Damit das Einkaufen in Bad Homburg attraktiv bleibt und Kunden nicht zu Einkaufszentren in der Region abwandern, muss diese Erhöhung der Parkgebühren umgehend wieder zurückgenommen werden“, fordert Bartsch.
 
Zunehmend in die Kritik der Bürger fällt auch der immer größer werdende Schwund an Parkflächen in der Innenstadt und am Bahnhof. „Zur Entlastung des Kurbezirks sollte zusätzlicher Parkraum vorrangig zwischen Louisenstraße und Hessenring geschaffen werden, beispielsweise durch Erweiterung des Karstadt-Parkhauses. Das minimiert den Park-Suchverkehr, was einerseits dem Suchenden Zeit und Nerven spart und andererseits der Umwelt und gerade auch der Luftqualität im Kurbezirk zugutekommt“, erklärt Bartsch.

„Darüber hinaus benötigen wir auch dringend eine zukunftsfähige Lösung für ausreichend Parkplätze rund um den Bahnhof, denn hier werden in Kürze ca. 350 Park&Ride-Plätze durch die Bebauung des Areals wegfallen. Gleichzeitig hingegen sollen aber neue Anziehungspunkte wie Kulturbahnhof und Moove&Groove-Center mit großem Kinokomplex entstehen.Umso mehr überrascht es, dass das Korwisi-Bündnis den am 05.12.2012 gestellten CDU-Antrag für mehr Stellplätze am Bahnhofsgebäude im Verkehrsausschuss abgelehnt hat. Das ‚Prinzip Hoffnung’, auf welches der OB und sein Bündnis derzeit setzen, wird jedoch das Problem nicht lösen können, zumal alle ihre bisherigen Vorschläge über temporäre Notlösungen nicht hinausgekommen sind“, so Bartsch.
 
Die CDU könnte sich indessen verschiedene Lösungsansätze vorstellen. Zum einen wäre der Bau eines oberirdischen und damit kostensparenden Parkhauses hinter der ehemaligen Bundeswertpapierverwaltung denkbar. Zudem fordert die Union, auf der städtischen Fläche an der Nordseite der Benzstraße (Ecke Else-Kröner-Straße) dauerhaft P&R-Tagesparkplätze vorzuhalten und für P&R-Dauerparker Stellflächen im neu errichteten Parkhaus an der Horexbrücke neben dem Güterbahnhof anzubieten.
 
„Doch auch die jährlichen Kosten von P&R-Stellflächen sind erst kürzlich um mehr als das Sechsfache gestiegen. Unser Ziel muss es jedoch sein, den Umstieg von der Straße auf die Schiene zu fördern und nicht zu bestrafen. Gerade für Berufspendler muss der Umstieg auf den Zug attraktiv bleiben. Daher sollte die Nutzung von P&R-Parkplätzen auch weiterhin deutlich günstiger sein als die von normalen Parkplätzen“, fordert Bartsch.

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