Die Bad Homburger CDU ist unter dem Motto „Meinen Stadtteil im Herzen“ in den Kommunalwahlkampf gestartet. „Die Veranstaltungen der CDU-Ortsverbände in den Stadtteilen rund um den Valentinstag sind gut angekommen“, berichtet der Vorsitzende der CDU Bad Homburg Thorsten Bartsch.

Auf Einladung des Ortsverbands Kirdorf besuchten etwa 20 Teilnehmer unter der sachkundigen Führung von Stefan Ohmeis, dem Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft „Unser Kirdorf“, die katholische Kirche St. Johannes, im Volksmund auch „Taunusdom“ genannt. Der Bericht über die Geschichte der Kirche und ihrer zahlreichen Vorgängerbauten ging auch auf die verschiedenen Umgestaltungen des gegenwärtigen Gebäudes ein, das 1858 fertiggestellt wurde. Höhepunkt der Führung war zweifellos die Besichtigung des Dachstuhls und eines der Kirchtürme: Über eine schiefe, aber stabile Holztreppe und mehrere Leitern gelangten die Teilnehmer bis hoch zu den Glocken und konnten auf dem Weg dorthin so manche Aussicht über Kirdorf und seine Umgebung genießen. Im Anschluss trafen sich die Teilnehmer noch im Hof von CDU-Vorsitzendem Dietmar Schäfer, um dort bei Glühwein und Brezeln noch so manches Gespräch über Politisches und Unpolitisches zu führen.

Die CDU Dornholzhausen eröffnete den Wahlkampf mit einem Infostand in der Ortsmitte. Die Besucher konnten sich dabei in zahlreichen Gesprächen über die Kandidaten und über bisher Erreichtes sowie die zukünftige Entwicklung des Stadtteils informieren. Höhepunkt war an dem Wochenende die Führung durch den alten Teil von Dornholzhausen geleitet von Herrn Dr. Walter Mittmann vom Geschichtskreis Dornholzhausen. Rund 50 Besucher begaben sich mit großem Interesse auf die Spuren der Waldenser. Mancher Teilnehmer konnte dabei noch etwas Neues und Spannendes über seinen Stadtteil erfahren, das er bisher noch nicht wusste. Interessant war aber auch die Vorstellung der Dornholzhäuser Skulptur, dem „Dornenholz“, durch den anwesenden Künstler.

Auch der CDU Ortsverband Mitte-Gartenfeld/Berliner Siedlung zieht eine positive Bilanz. Jörg Hölzer und Franz-Josef Mues vom Vorstand des Fördervereins Kleiner Tannenwald (www.kleinertannenwald.de) konnten rund 40 Besucher in einer unterhaltsamen und spannenden Führung für die Geschichte der Landgräflichen Gartenlandschaft begeistern. Aber auch die zukünftigen Pläne für den Kleinen Tannenwald, insbesondere die zur Zeit laufende Wiederherstellung des Rasenovals und des Rosentempels im oberen Teil stieß bei den Teilnehmern auf großes Interesse. Im Anschluss an die Führung gab es dann nochmal bei einem Glas Glühwein die Gelegenheit die Kandidaten kennenzulernen und mit Ihnen zu diskutieren.

In Ober-Erlenbach wurde der Wahlkampf ebenfalls mit einem historischen Ortsrundgang eröffnet. Am Anfang mit den wichtigsten Informationen zur Gründung von Ober-Erlenbach ausgestattet, begaben sich die Teilnehmer unter Leitung von Frau Ursula Euler von der Heimatstube auf eine historische Reise durch den Stadtteil. Mancher Teilnehmer konnte auch noch etwas aus seiner Kindheit berichten. So blieb die Führung bis zum Ende spannend. Höhepunkte waren sicherlich auch die Besichtigung der Kirche St.Martin und die Führung durch das Museum der Heimatstube in der Alten Schule. Sei es durch die alten Schulbänke und Schulfotos an frühere Zeiten erinnert, das Lesen der Kurrentschrift an der Tafel oder die alten Bilder von der weltbekannten Lehr- und Versuchsanstalt für Gärungslose Früchteverwertung auf dem Gelände der heutigen Erlenbach-Halle, die Besucher waren begeistert. Anschließend konnte in der Erlenbach-Halle dann noch gemeinsam mit den Kandidaten bei einem kleinen Umtrunk diskutiert werden.

Die CDU Gonzenheim hatte an ihrem Aktionstag zu einem Infostand auf dem Gunzoplatz eingeladen. In einem kurzen Resümee erläuterte der Vorsitzende Rolf Berns, dass sich durch das große Engagement der Gonzenheimer CDU-Stadtverordneten das Stadtteilbild zum Positiven verändert hat. Damit das auch so weitergeht, hat Gonzenheim eine starke Mannschaft zusammengestellt. Besonders erfreut stellte Berns die Wahlkandidaten und die -kandidatin vor und betonte, dass alle Altersschichten vertreten sind. Viele Besucher ließen sich von den CDU-Kandidaten über die bisherige politische Arbeit aber auch über das Wahlprogramm des Ortsverbandes informieren. Dazu fand ein historischer Rundgang statt. Rund 30 Teilnehmer hörten den Worten von Herrn Ernst Henrich, dem 1. Vorsitzenden des Geschichtsvereins Gonzenheim, gespannt zu und lernten so ihren Stadtteil noch ein wenig näher kennen. Bei Glühwein und Brezeln konnten sich die Teilnehmer dann noch im Anschluss auf dem Gunzoplatz weiter über die Eindrücke des Rundganges sowie über aktuelle politische Themen mit dem Ortsverband Gonzenheim austauschen.

Der CDU Ortsverband Ober-Eschbach hatte zu einer Diskussionsrunde mit der Vorsitzenden der Arbeiterwohlfahrt Bad Homburg, Ursula Oesterling, zum Thema „Familienzentren und Mehrgenerationen Wohnzimmer“ an den Dialogstand am Philipp-Schäfer-Platz eingeladen. Die Besucher konnten sich darüber informieren, wie diese Zentren in Zukunft versuchen sollen, die Eigeninitiative besser zu fördern, die verschiedene Angebote und Beratungsleistungen der Stadt und freier Träger für Familien zu bündeln und die Menschen in ihrem direkten Wohnumfeld zusammenbringen.
Zentrales Thema war aber auch die zunehmende Alterung der Gesellschaft und, wie „Treffpunkte der Generationen“ eingerichtet werden können, um so vor allem den Älteren die Integration und Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu erleichtern.

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