Das Stadtparlament hat in der vergangenen Sitzung mehrheitlich einem Änderungsantrag der CDU-Fraktion zugestimmt, der sicherstellt, dass der Beschluss der Stadtverordnetenversammlung, die neue Sporthalle an der Pappelallee zu erstellen, bestehen bleibt. "Insbesondere unsere Gespräche mit dem TV-Gonzenheim haben uns darin bestärkt, dass wir den Bau der neuen Sporthalle an der Pappelallee und den Erhalt des Sportplatzes an der Langen Meile für sinnvoller halten", erklärt Dr. Alfred Etzrodt, der Fraktionsvorsitzende der CDU Bad Homburg.

"Wenn intensiv daran gearbeitet wird, halten wir es durchaus für machbar, dass die Halle in zwei bis drei Jahren steht", betont Etzrodt und erläutert weiter: "Dass die Sporthalle gleichzeitig dicht gedrängt neben den Containern für den Schulbetrieb der Friedrich-Ebert-Schule sowie den Sportcontainern für den TV Gonzenheim gebaut würde, halten wir für nicht machbar und würden eine erhebliche Verzögerung des Baubeginnes befürchten."

"Den vom Magistrat favorisierten Bau einer Sporthalle auf dem Sportplatz 'Lange Meile' lehnen wir ab", erklärt Rolf Berns, CDU-Fraktionsmitglied und Ortsverbandsvorsitzender der CDU Gonzenheim. "Einen solchen Bau mit mehr als 90 Parkplätzen mitten im Wohngebiet zu errichten, ist nicht sinnvoll und für die Anwohner unzumutbar", betont Berns und fügt an: "Nach Ansicht der CDU-Fraktion bietet eine Sporthalle an der Pappelallee sowie die Erhaltung des Sportplatzes an der Langen Meile weitaus mehr Vorteile. Der Sportplatz an der Langen Meile war bereits, umgeben von viel Grün, vor der dortigen Wohnbebauung angelegt. Diese Idylle soll so erhalten bleiben. Noch wichtiger ist aber seine Nähe zur Friedrich-Ebert-Schule, der ein Sportplatz fehlt", erklärt er.

"Der durch den Bau der Halle an der Pappelallee bedingte Verkehr kann auch besser geregelt werden", so der Ortsverbandsvorsitzende. "Zu- und Abfahrt können getrennt werden. Für die Zufahrt würde sich die Verlängerung der Straße Auf der Schanze anbieten, die mit einer Breite von ca. 5 Metern zwischen Fa. Pippert und der Grenze der Wohngrundstücke ausreichend ist. Die Abfahrt würde dann über die 'Rübenbrücke' erfolgen, die seinerzeit für die Schwerlasttraktoren in Richtung Güterbahnhof mit ihrer Tragkraft von 30 t gebaut wurde und wenig genutzt wird. Auch die Zufahrt zur Halle in der Bauphase wäre über diese Straßen möglich, so dass für die Anwohner die Belästigung in der Bauphase deutlich geringer wäre. Für die Anwohner stellt die neue Halle auch einen Lärmschutz zur Pappelallee dar. Wir wünschen uns für die Sporthalle an der Pappelallee außerdem eine architektonische Außengestaltung, die zu den Fresenius-Gebäuden passt und das Einfahrtsentree nach Bad Homburg verschönert", so Berns abschließend.

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