Heute wie bereits 2014 spricht sich die CDU Bad Homburg gegen die Ausweisung von Vorrangflächen für Windkraftanlagen auf dem Taunuskamm aus.

Dazu der Fraktionsvorsitzende Oliver Jedynak: „Die CDU spricht sich auch weiterhin klar gegen Windkraftanlagen auf dem Taunuskamm aus. Die Abholzung beachtlicher Waldflächen und die Gefährdung des Trinkwasserschutzgebietes sowie der Frischluftschneise wären bei einer Umsetzung der Pläne eine ökologische Katastrophe. Der Verlust dieses Naherholungsgebietes im Vordertaunus wiegt den ökonomischen Nutzen in keiner Weise auf.

Im Jahr 2014, direkt nach Bekanntgabe der Ausweisung von Vorrangflächen auf dem Taunuskamm in regionalen Flächennutzungsplan (FNP), haben wir mit einem Dringlichkeitsantrag den damaligen amtierenden Oberbürgermeister Michael Korwisi aufgefordert, eine ablehnende Stellungnahme gegenüber dem Regionalverband abzugeben. Diesem Antrag schlossen sich nahezu alle Fraktionen im Stadtparlament an. Das nun das Areal am Taunushang erneut im FNP ausgewiesen wurde und zusätzlich eine weitere Fläche am nördlichen Ende der Elisabethenschneise, ist einfach nicht nachvollziehbar.

Daher freut es uns natürlich sehr, dass Oberbürgermeister Alexander Hetjes sofort  reagiert hat und mit allen Mitteln gegen diese Pläne vorgehen möchte. Wir werden ihn dabei gerne tatkräftig unterstützen.“

Auch der Parteivorsitzende Thorsten Bartsch zeigte sich angesichts der neuen Entwicklung besorgt: „Nach dem massiven Protest der Politik und Bürgerschaft  kehrte lange Zeit Ruhe ein. Es bestand die berechtigte Hoffnung, dass der Regionalverband die Wertigkeit unseres Naherholungsgebietes am Taunushang erkannt hat und entsprechende Änderung im FNP vornehmen würde. Dies ist jedoch leider nicht erfolgt. Daher ist es nun besonders wichtig unseren Oberbürgermeister Alexander Hetjes in seinem Vorhaben zu unterstützen, die Flächen aus dem FNP entfernen zu lassen. Hierfür brauchen wir eine klare Positionierung der Politik und ein kraftvolles Signal aus der Bürgerschaft. Aus diesem Grund erinnern wir an unsere Internetseite http://www.taunus-ohne-windpark.de und bitten alle Bürgerinnen und Bürger online gegen das Windparkvorhaben zu unterschreiben. Nur mit vereinten Kräften haben wir die Chance den Regionalverband zur Umkehr zu bewegen.“

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