Mit großer Selbstverständlichkeit nutzen wir unser Trinkwasser, das gesündeste und am intensivsten kontrollierte Lebensmittel in Deutschland. Für die 52.000 Einwohner Bad Homburgs stellen die Stadtwerke jährlich ca. 3,3 Millionen m³ reines, wohlschmeckendes und genußtaugliches Trinkwasser zur Verfügung.
Dies erläuterte Frau Dipl.Ing. Annegrit Zirkel-Biener – Abteilungsleiterin bei den Stadtwerken Bad Homburg – einer sehr interessierten Gruppe, die der CDU -Stadtverband  Bad Homburg  Ober - Eschbach  zu einer Begehung am 05. Juni 2012 eingeladen hatte. Zur Besichtigung standen – soweit begehbar - der Elisabethenstollen mit einer Gesamtlänge von 1972 Metern, sowie ein Seitenstollen von rd. 1.100 Metern. Das Wasser wird über Stautüren aufgestaut und zur Trinkwasserversorgung genutzt. Dazu wurde die Trinkwasseraufbereitungsanlage gezeigt und erläutert. Selbstverständlich gab es auch viele Informationen über weitere örtliche Trinkwasserbrunnen und die Notwendigkeit 20% des Wasserbedarfes aus dem Vogelsberg zuzukaufen. Die Exkursionsteilnehmer staunten nicht schlecht, als sie hörten, dass jeder Homburger ca. 120 Liter Wasser am Tag verbraucht. Etwa 10.500 Hausanschlüsse müssen über mehr als 400 km Leitungen versorgt werden, ein Aufwand den die Anwesenden in dieser Größenordnung nicht vermutet hatten.
Viele Fragen drehten sich um die Reinheit bzw. eventuelle chemische Zusätze. Das Wasser wird auf rd. 100 Parameter (mikrobiologische-, chemische- und Indikatorparameter) untersucht. Es wird ohne Einsatz an Chlor an den Verbraucher abgegeben. Trinkwasser ist das am besten kontrollierte Lebensmittel in Deutschland.
Mit einem herzlichen Dank an Frau Zirkel-Biener und einer gemütlichen Runde im Restaurant Hirschgarten, bei der noch viele Fachfragen diskutiert wurden, klang die gut besuchte Veranstaltung aus.
(Text: Peter Sothmann, Pressesprecher CDU Ober-Eschbach)

Vorheriger Beitrag Nächster Beitrag