„Wir sind sehr froh darüber, dass Oberbürgermeister Hetjes die Notbremse gezogen hat und nur kurze Zeit später ein wirtschaftliches Konzept für Kino und Club vorstellt. Der ambitionierte Zeitplan zeigt, wie wichtig das Thema für unseren Oberbürgermeister ist und dass er es mit der Realisierung ernst meint“, so der CDU-Fraktionsvorsitzende Oliver Jedynak.

Verwundert zeigt sich Jedynak jedoch über die Aussagen des FDP-Fraktionsvorsitzenden Wolfgang Hof. „Dass Herr Hof nun fordert, dass die KuK sich „endlich auf ihre verdammten Kernaufgaben“ zu konzentrieren hat, ist mir unverständlich. Als ehemaliges Verwaltungsratsmitglied müsste Herr Hof eigentlich wissen, dass der Satzungszweck der KuK Immobiliengesellschaft gerade die Entwicklung von städtischen Immobilien beinhaltet. Und genau dies soll die Tochtergesellschaft der KuK jetzt auf dem Postareal umsetzen. Zusätzlich hat die Übernahme der Projektentwicklung weitere positive Aspekte“, erklärt Jedynak, „denn dies führt zu einer Entlastung der Verwaltung und der Prozess ist vom politischen Tagesgeschäft und entsprechenden unnötigen Diskussionen entkoppelt. Dennoch hat die Stadt am Ende das Steuer in der Hand und trifft die wesentlichen Entscheidungen.“

Befürchtungen, nach denen auf dem Postareal ein „massiver Klotz“ entstehen könnte, erteilt die CDU eine ganz klare Absage. Selbstverständlich wird das Areal hochwertig und harmonisierend zum Umfeld bebaut werden. Hierbei verweist die CDU auf Projekte wie den Bahnhof, die Orangerie und die Spielbank.

„Alle diese Projekte wurden übrigens von unserem Kurdirektor Wolter maßgeblich begleitet. Heute sind sie ein Aushängeschild unserer Stadt“, lobt Jedynak.

Grundsätzlich wäre für die CDU auch ein anderer Standort für die Stadtwerke denkbar, wenn er denn die notwendigen Bedingungen erfüllen würde. Das Postareal kann jedoch entsprechend den Anforderungen der Stadtwerke bebaut werden. Nach dem heutigen Stand der Dinge könnte bereits Mitte des Jahres 2017 der Spatenstich erfolgen. Ein ganz wesentliches Standortkriterium ist zudem, dass die Stadtwerke von dort aus die gesetzlich vorgeschriebenen Einsatzzeiten in Notfällen einhalten können. „Von den verschiedenen geprüften Grundstücken, erfüllt kein anderes alle diese Voraussetzungen, so dass dies die beste Alternative darstellt“, erläutert Oliver Jedynak die Entscheidung für das Postareal.

„Für einen potentiellen Investor stellen die Stadtwerke als städtischer Eigenbetrieb natürlich einen besonders solventen und damit hochattraktiven Mieter dar, welcher eine hohe Mietsicherheit bietet, was auch in den Verhandlungen berücksichtigt werden sollte“, ergänzt der finanzpolitische Sprecher der CDU-Fraktion Stefan Schenkelberg.

Nach Abwägung aller Komponenten ist die CDU der Ansicht, dass den Stadtwerken der Vorrang eingeräumt werden muss. Wenn nun aber eine Diskussion über einen möglichen Neubau eines Rathauses auf dem Postareal begonnen wird, hat dies nur eine weitere Verzögerung des Projektes zur Folge. Die Fertigstellung des Gebäudes und damit auch des Kinos bis zum Jahr 2020 wird damit unrealistisch. Wer das Vorhaben und damit das Kino also weiter verzögern wolle, wie sich die BLB nun jüngst geäußert hat, findet damit bei der CDU keine Unterstützung. In den vergangenen Jahren ist vom Bündnis für Bad Homburg leider schon zu viel Zeit verschwendet worden.

Die CDU ist optimistisch, dass mit dem jetzigen Konzept eine zeitnah umsetzbare und wirtschaftlich vernünftige Lösung möglich ist und unterstützt Oberbürgermeister Hetjes bei diesem Projekt.

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