Die CDU-Fraktion begrüßt die aktuellen Entwicklungen zum Kino-Projekt am Bahnhof und lobt Oberbürgermeister Alexander Hetjes, dass er einen geeigneten Investor für die Realisierung des Projektes gefunden hat. „Nachdem kurz vor Weihnachten die Verhandlungen mit einem anderen Investor gescheitert waren, standen die Planungen wieder auf Null.

Die CDU Fraktion hat im Gegensatz zu anderen Fraktionen dennoch betont, dass sie sich weiterhin intensiv für Kino und Club am Bahnhof einsetzen wird und andere Standorte für sie nicht in Betracht kommen. Diese Haltung hat sich heute ausgezahlt. Oberbürgermeister Hetjes hat das Thema zur Chefsache erklärt und nun in kürzester Zeit Fakten geschaffen. Der Stadtverordnetenversammlung wurde nun ein sehr guter Vorschlag zur Realisierung des Kinoprojektes vorgelegt: Mit dem Verkauf des Grundstücks trägt die Stadt kein finanzielles Risiko mehr. Das vollständige Risiko hinsichtlich des Baus und Betriebs des Kinos und des Clubs liegt somit beim Investor", so der CDU-Fraktionsvorsitzende Dr. Oliver Jedynak.

Das Entwicklungskonzept des Investors sieht einen multifunktional nutzbaren Kinokomplex mit sieben Sälen und rund 1000 Sitzplätzen, ein Parkhaus, einen autark zu erschließenden Club, der die Möglichkeit einer Rooftop-Bar beinhaltet, sowie eine kleingliedrige Einzelhandelsfläche vor. „Bereits im ISEK-Prozess wurde deutlich, dass sich insbesondere Jugendliche nach Open-Air-Gastronomien in Bad Homburg sehnen - an dieser Stelle möchten wir ein Lob an den Investor aussprechen, der diese Idee mit der geplanten Rooftop-Bar gleich aufgegriffen hat.“ Für die CDU stellen die im Kino-Gebäude geplanten Einzelhandelsflächen kein Problem dar, sofern sie mit dem Zentrenkonzept abgestimmt sind. Der Einzelhandel in der Innenstadt dürfe nach Ansicht der CDU durch den geplanten Einzelhandel nicht geschwächt werden, sodass lediglich Geschäfte, die Reisende versorgen in Betracht kämen.

Im Hinblick auf die Gestaltung der Fassade des Gebäudes, des Bahnhofsvorplatzes und des öffentlichen Raums begrüßt die CDU, dass der Stadt ein über die bauordnungs- und bauplanungsrechtlichen Möglichkeiten hinausgehendes vertragliches Mitbestimmungsrecht eingeräumt wird. Dr. Jedynak führt hierzu aus: "Eine ansprechende architektonische Gestaltung des geplanten Gebäudes ist für uns von sehr großer Bedeutung. Das Gebäude muss zum denkmalgeschützten Bahnhof passen. Positiv zu bewerten ist daher die Ankündigung des Investors, der Stadt mehrere Entwurfsvarianten zur finalen Abstimmung vorzulegen."

Die CDU-Fraktion appelliert an alle Fraktionen in der Stadtverordnetenversammlung sich sachlich dieser Thematik anzunehmen und hofft, dass sich bei der Stadtverordnenteversammlung eine breite fraktionenübergreifende Mehrheit für Kino und Club am Bahnhof finden wird.

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