Die CDU-Fraktion Bad Homburg sieht sich angesichts des Presseartikels „Schädlicher Schnellschuss“ in der Ausgabe der Taunus-Zeitung vom 27.04.2013 in ihrer bisher vertretenen Auffassung bestätigt.
 
„Bereits in der Sitzung des Verkehrsausschusses vom 16.01.2013 hat sich die CDU vehement gegen das von Bürgermeister Krug (SPD) vorgeschlagene Konzept, den abfließenden Verkehr der oberen Louisenstraße durch die Audenstraße führen zu wollen, ausgesprochen und kritisiert, dass dies zu einer massiven und nicht tragbaren Verkehrsbelastung der Audenstraße führen wird. Leider wurden seitens des Korwisi-Bündnisses sowohl die Bedenken der CDU als auch verschiedene Lösungsvorschläge stets ignoriert“, so der verkehrspolitische Sprecher der CDU-Fraktion Wolfram Kister. „Die Audenstraße ist als verkehrsberuhigter Bereich nicht dazu geeignet, die abfließenden Verkehre der Fußgängerzone aufzunehmen. Insbesondere an Markttagen können die Marktbeschicker mit ihren Anhängern oftmals nur unter Einsatz größter Mühe in die Audenstraße abbiegen, da der vorhandene Platz an der Ecke zur Louisenstraße zum Rangieren für die großen Anhängerfahrzeuge schlichtweg zu klein ist. Außerdem wird die Audenstraße, die als Spielstraße übrigens nur in Schrittgeschwindigkeit befahren werden darf, bereits durch die Anlieger in beide Richtungen benutzt. Sobald sich zwei Fahrzeuge in der einspurigen Straße begegnen, ist das Chaos vorprogrammiert, da es an Ausweichmöglichkeiten mangelt“, kritisiert Kister und erinnert in diesem Zusammenhang an die in der jüngsten Sitzung des Verkehrsausschusses im April erneut geäußerten Bedenken der CDU, welche beim Bündnis wiederholt auf taube Ohren gestoßen waren.
 
„Das Beispiel Audenstraße offenbart nur einmal mehr, dass es dem Bündnis an einem schlüssigen Gesamtkonzept für die verkehrliche Situation in der Innenstadt mangelt. Anstelle das große Ganze im Blickfeld zu haben, wird nur Flickschusterei betrieben, was zu unzureichenden Ergebnissen und zur Unzufriedenheit der Anwohner sowie der Geschäftsleute in der Audenstraße führt. Das Bündnis und allen voran Bürgermeister Krug ist gut beraten, den Verkehrsentwicklungsplan der Stadt umgehend fortzuführen und ein geeignetes Gesamtverkehrskonzept für die Fußgängerzone und die Innenstadt aufzustellen“, so Kister.

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