Die CDU-Fraktion Bad Homburg kritisiert die Vorgehensweise von Kulturdezernentin Beate Fleige (BLB), die eine im Jahr 2004 erworbene Skulptur des Bildhauers Bernar Venet namens „79,5 ArcX9“ verkaufen will, um den Kaufpreis von 120.000 Euro für das Kunstwerk „Walking Woman“ finanzieren zu können.
 
„Die Stadtverordnetenversammlung hat klare Vorgaben dazu gemacht, dass der Ankauf der Skulptur „Walking Woman“ nicht mehr als 100.000 Euro kosten darf“, so der CDU-Fraktionsvorsitzende Alexander Hetjes. „Trotzdem missachtet Frau Fleige unter Billigung des SPD-Kämmerers Karl-Heinz Krug sehenden Auges diesen  Beschluss des Stadtparlamentes, der erst kürzlich in der Sitzung Ende November gefasst wurde. Da der Kaufpreis mit 20.000 Euro über dem beschlossenen Budget liegt, verkauft Fleige zur Finanzierung kurzerhand ein anderes Kunstwerk in städtischem Eigentum, anstelle – wie üblich - eine Magistratsvorlage zu erarbeiten, die den Stadtverordneten zur Beschlussfassung vorgelegt wird. Diese unsauberen Haushaltsverschiebungen werden darüber hinaus noch durch den Bündniskollegen und Kämmerer Krug gedeckt“, kritisiert Hetjes.
 
„Die originale Venet-Skulptur war ein Ankauf aus der Blickachsenausstellung im Jahre 2004 und wurde damals bewusst für die Bad Homburger Bürger ausgesucht. Das Kunstwerk, an dem viele Homburger hängen, nun ohne irgendeine Notwendigkeit wieder zu veräußern – und dazu ohne Gremienbeschluss – ist eine äußert fragwürdige Vorgehensweise von Kulturdezernentin Fleige und Kämmerer Krug“, so Hetjes abschließend.

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