Die CDU-Fraktion Bad Homburg hat schon bei den Haushaltsberatungen im vergangenen Jahr die hohen Personalkosten kritisiert und die Schaffung neuer Stellen begrenzt. Die Kritik des Darmstädter Regierungspräsidenten Johannes Baron (RP) an der Haushaltslage südhessischer Landkreise und größerer Städte, bei der auch Bad Homburg gerade wegen seiner hohen Personalkosten nicht verschont geblieben ist, kommt für die CDU-Fraktion Bad Homburg nicht überraschend.

"Die CDU hat schon bei den Haushaltsberatungen im letzten Jahr genau dieses Thema angesprochen und darauf gedrängt die Personalkosten nicht übermäßig zu erhöhen. So wurde auf Koalitionsantrag schließlich die Schaffung von neuen Stellen begrenzt. "Wir sehen uns deshalb in unserer Finanz- und Haushaltspolitik bestätigt und begrüßen, dass Oberbürgermeister Korwisi diesen Weg jetzt auch mitgehen möchte", erläutert der CDU-Fraktionsvorsitzende Dr. Alfred Etzrodt. "Im Personalbereich bindet man Gelder über viele Jahre. Das kann langfristig die Umsetzung der großen anstehenden Projekte gefährden", so Etzrodt weiter. "Wir sehen uns außerdem in der externen Vergabe des Masterplans bestätigt. Gerade die von Korwisi vorgestellte und favorisierte Magistratsvorlage zum Masterplan hätte enorme Kapazitäten innerhalb der Verwaltung gebunden und neue Stellen erforderlich gemacht. Darüber hinaus wird uns der Masterplan bei den Entscheidungen unterstützen, wo wir am besten nachhaltig investieren können. Dadurch sparen wir letztendlich Zeit und Geld", ergänzt Etzrodt.

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