Auch nach der erfolgreichen Installierung der von der CDU Kirdorf geforderten Vorab-Ampel an der Ecke Kirdorfer Straße/Höhestraße/ Gluckensteinweg hat der Ortsverband weiterhin ein kritisches Auge auf die Verkehrssituation im Ort.

"Wer vom Gluckensteinweg aus nach links in den Götzenmühlweg einbiegen wollte und auf Gegenverkehr wartete, stand bislang mitten auf der Kreuzung, wenn der Querverkehr Grün bekam", berichtet CDU-Vorsitzender Dietmar Schäfer. "Da es in der Vergangenheit hier mehrfach zu gefährlichen Situationen kam, haben wir uns beim Vorsitzenden des Verkehrsausschusses der Stadtverordnetenversammlung, Wolfram Kister (CDU), dafür eingesetzt, die Ampeltaktung so zu ändern, dass der Verkehr von der Kreuzung abfließen kann, bevor die querenden Fahrzeuge anfahren." Nach Auskunft der Stadt solle die Umschaltung in den nächsten Tagen erfolgen.

"Immer wieder beklagen sich Gäste bei uns darüber, dass Kirdorf für Ortsunkundige schwer zu finden sei", ergänzt CDU-Pressesprecher Roland Mittmann. Tatsächlich erscheinen sämtliche Hinweise auf den Stadtteil erst jenseits des Untertors. Zusätzliche Schilder, die nach Kirdorf weisen, wären nach Auskunft der Straßenverkehrsbehörde zumindest an den unmittelbaren Einfahrten in den Stadtteil denkbar, was der CDU-Ortsverband sehr begrüßt. Eine weiträumigere Ausschilderung des Stadtteils von den Einfallstraßen aus scheint jedoch erst bei einem regulären Austausch der dortigen Hinweisschilder möglich - dann könnte bereits an den Stadteingängen auf Kirdorf und Dornholzhausen hingewiesen werden, so wie das im Falle der östlichen Stadtteile bereits Realität sei.

Zusätzlichen Verkehr anziehen wolle man mit der Forderung nach besserer Ausschilderung jedoch nicht, erklärt Ortsverbandsvorsitzender Schäfer: "Ebenso deutlich sprechen wir uns für eine Verlängerung des Bereichs mit Geschwindigkeitsbeschränkung auf 30 km/h von der Friedensstraße über die Raabstraße bis vor die Einmündung der Höllsteinstraße in die Friedberger Straße aus. Hiermit möchten wir nicht nur dazu beitragen, die Sicherheit vor dem Kinderhort in der Raabstraße zu erhöhen - eine alte Forderung unseres Ortsverbandes -, sondern auch erreichen, dass die Durchfahrt durch Kirdorf für Schleichverkehr uninteressant wird: Eine deutliche Markierung direkt am Abzweig von der ehemaligen B 455 soll den Fahrzeugführern vor Augen führen, dass in den Stadtteil nur abbiegt, wer wirklich nach Kirdorf möchte. Die Route für den Verkehr von Friedrichsdorf zur Saalburgstraße und zurück muss über Höllsteinstraße und Dietigheimer Straße führen." Einen entsprechenden CDU-Antrag hat der Verkehrsausschuss am Mittwoch beschlossen.

Unnötige Verkehrshindernisse lehnt die CDU Kirdorf allerdings ab: Anfang Juni wird auf Initiative der Christdemokraten die Fahrbahnerhöhung im Stedter Weg zwischen Götzenmühlweg und Alter Sattelfabrik entfernt, die aus Sicht der CDU durch die Einmündung der beiden jeweils vorfahrtsberechtigten Straßen völlig unnötig zur Drosselung der Geschwindigkeit ist.

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