Die CDU Kirdorf ist sauer. „Wie hier mit der DJK umgegangen wird, ist unmöglich!“, empört sich Vorsitzender Dietmar Schäfer. „Einen Kirdorfer Verein zum Trainieren an die Sandelmühle zu schicken, weil sich zwei Vereine aus der Innenstadt nicht einig sind – wo bleibt da die Gerechtigkeit? Kirdorf hat zwei große Sportanlagen, das sollte mehr als ausreichen, damit alle Kirdorfer Mannschaften vor Ort spielen können.“

Die Kirdorfer Christdemokraten haben daher schon am Wochenende begonnen, die Unterschriftenaktion der DJK aktiv zu unterstützen: „Auch wir möchten ein klares Zeichen dafür setzen, dass man den Verein so nicht behandeln kann. Gerade für die Jugendmannschaften ist die geplante Auslagerung unzumutbar“, erklärt Schäfer. Und weiter: „Man möchte meinen, dass es für Kirdorf hilfreich sein sollte, wenn Oberbürgermeister Korwisi, Stadtverordnetenvorsteher Dierolf und Sportdezernent Kraft in unserem Stadtteil wohnen. Wenn die ersteren beiden allerdings Vorsitzender und Stellvertretender Vorsitzender der Bad Homburger Spielvereinigung, dem großen Nutznießer des erzwungenen Spielfeldtauschs, sind und letzterer ja die Entscheidung darüber – seiner Aussage nach allein – getroffen haben will, bleibt doch ein erhebliches Geschmäckle zurück. Wieso müssen nur DJK und Vatan Spor unter der Änderung leiden, nicht aber die SpVgg?“

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