„Aus Sicht der CDU-Fraktion ist es nicht nachvollziehbar, dass trotz massiver Proteste der Stadt Bad Homburg sowie der politischen Gremien die Flächen auf dem Taunuskamm immer noch zur Diskussion stehen. Wir haben uns bereits in vorangegangenen Stellungnahmen ausdrücklich gegen Windkraftanlagen auf dem Taunuskamm ausgesprochen und einen entsprechenden Beschluss der Stadtverordnetenversammlung erwirkt. Somit überrascht es umso mehr, dass entgegen aller Zusagen, die Vorranggebiete von Regierungspräsidentin Brigitte Lindscheid (Die Grünen) wieder im regionalen Flächennutzungsplan ausgewiesen wurden und etwaige Realisierungspläne tatsächlich verfolgt werden“, kommentiert der CDU-Fraktionsvorsitzende Oliver Jedynak den heutigen Artikel der Taunus Zeitung.

„Wie oft müssen wir den Verantwortlichen in der Regionalversammlung noch sagen, dass die Abholzung beachtlicher Waldflächen und die Gefährdung des Trinkwasserschutzgebietes sowie der Frischluftschneise ins Rhein-Main-Gebiet den Nutzen einer Windkraftanlage in keiner Weise aufwiegen - zudem ist dieses Naherholungsgebiet für die Menschen in der dicht besiedelten Rhein-Main-Region elementar wichtig, so dass der Schutz dieser Gebiete insbesondere für uns als Kurstadt oberste Priorität hat. Nicht ohne Grund haben wir mit der SPD im Koalitionsvertrag vereinbart, dass es keine Windkraftanlagen auf dem Taunuskamm geben soll“, so Jedynak weiter.

Und auch der CDU-Stadtverbandsvorsitzende Thorsten Bartsch zeigte sich irritiert: „Dass selbst die Bedenken des Landesamtes für Denkmalpflege Hessen vom Regionalverband einfach heruntergespielt werden ist nicht nachvollziehbar. Die CDU Bad Homburg wird sich zusammen mit unserem Oberbürgermeister Alexander Hetjes vehement gegen den Bau von Windkraftanlagen auf dem Taunuskamm einsetzen. Auch die Ausweisung der Vorrangflächen muss endgültig aus dem Flächennutzungsplan gestrichen werden. Hierfür brauchen wir aber auch ein starkes Signal aus der Bürgerschaft. Daher meine Bitte an alle Bürgerinnen und Bürger: Unterstützen Sie uns! Auf unserer Internetseite http://www.taunus-ohne-windpark.de haben Sie die Möglichkeit mit ihrer Unterschrift gegen die Bebauung zu protestieren. Es geht um unsere Stadt – jetzt zählt jede Stimme!“

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