Die CDU-Fraktion Bad Homburg nimmt Bezug auf die Presseberichterstattung der Taunus-Zeitung vom 15.10.2014, wonach der Frankfurter Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) erneut gegen alle Widerstände die Planungen für ein großes Neubaugebiet zwischen Nieder-Erlenbach und Nieder-Eschbach vorantreiben will.

 

„Die Planungen des Frankfurter Oberbürgermeisters im Hinblick auf einen neuen Frankfurter Stadtteil am Pfingstberg werden von der CDU Bad Homburg mit großer Sorge beobachtet“, erklärt dazu der Bad Homburger CDU-Fraktionsvorsitzende Alexander Hetjes. „Die geplante massive Versiegelung von Boden und Ackerflächen in unmittelbarer Nähe zu Bad Homburg hätte schwerwiegende Auswirkungen auf die Kurstadt und ganz besonders auf die Stadtteile Ober-Erlenbach und Ober-Eschbach. Nicht nur, dass der bestehende regionale Grüngürtel und damit Naherholungsraum für viele Menschen in unserer Stadt nahezu vollständig verloren ginge. Mit der Umsetzung einer solch gewaltigen ‚Trabantenstadt‘ würde auch das Verkehrsaufkommen in der Umgebung signifikant ansteigen. Das gegenwärtig bestehende Straßennetz wäre damit völlig überfordert. Schon jetzt sind die Umgehungsstraßen insbesondere während des Berufsverkehrs stark belastet. Hinzu kommt, dass OB Feldmann bislang noch keine Idee hat, wie er die Nahverkehrserschließung bewältigen will. Aufgrund der fatalen Folgen, die auch unsere Stadt erheblich verändern würde, lehnt die CDU Bad Homburg das geplante Neubaugebiet südlich des Hühnersteins ganz entschieden ab“, so der CDU-Fraktionschef.

 

Und Hetjes ist sich sicher: „Der Widerstand in der Bevölkerung und gerade in Ober-Erlenbach ist immens. Daher fordern wir Oberbürgermeister Korwisi (Grüne) auf, endlich im Regionalverband seine Stimme zu erheben und sich vehement gegen das Vorhaben seines Frankfurter Amtskollegen auszusprechen. Bereits vor einem Jahr hatte Feldmann seine konkreten Planungen vorgestellt. Von Seiten des Bad Homburger Oberbürgermeisters war hingegen nichts zu hören. Daher ist es jetzt höchste Zeit, dass Korwisi endlich deutlich Position bezieht“, so Hetjes.

Vorheriger Beitrag Nächster Beitrag