Die CDU-Fraktion Bad Homburg spricht sich gegen die Ausweisung von Vorrangflächen für Windkraftanalgen auf dem Taunuskamm gegenüber der Saalburg aus. Es geht um eine Fläche, die auf Gemarkungen zwischen den  Städten Bad Homburger und Friedrichsdorf liegt. Auf Bad Homburger Seite wären die Stadtteile Kirdorf, Dornholzhausen, aber auch der Hardtwald besonders betroffen.
 
„Das Waldstück nahe der Saalburg  ist Naherholungsgebiet für sehr viele Menschen im ganzen Rhein-Main-Gebiet, so der CDU-Fraktionsvorsitzende Alexander Hetjes. „Grundsätzlich ist die Energiegewinnung aus Windkraftanlagen zu begrüßen, jedoch nicht um jeden Preis. Gerade die Naherholungsgebiete im Vordertaunus sind aufgrund der dichten Besiedlung im Rhein-Main-Gebiet für die Menschen besonders wertvoll. Außerdem muss eine Abwägung zwischen ökonomischem und ökologischem Nutzen stattfinden. Das Abholzen beachtlicher Waldflächen und die Gefährdung von Tierarten in diesem Gebiet stehen in keinem Verhältnis zum ökonomischen Nutzen, welcher aufgrund der vergleichsweise geringen Windgeschwindigkeiten ohnehin überschaubar sein dürfte. Nicht umsonst hat der Planungsverband Frankfurt Rhein-Main in einer ersten Prüfung aufgrund dieser erheblichen Umweltauswirkungen und weil es sich um ein wichtiges Trinkwasserschutzgebiet handelt, starke Bedenken erhoben“, so Hetjes.
 
„Wir fordern daher Oberbürgermeister Korwisi als Vertreter der Stadt Bad Homburg im Regionalverband Frankfurt/Rhein-Main auf, sich klar gegen die geplante Ausweisung der Vorrangflächen auf dem Taunuskamm zu positionieren und eine entsprechende Stellungnahme gegenüber dem Planungsverband auszuarbeiten“, so Hetjes.
 
Die CDU plant für Anfang Mai eine Podiumsdiskussion zum Thema Windkraftanlagen im Taunus, zu der interessierte Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen sind. Genauere Informationen bezüglich Zeit und Ort werden rechtzeitig bekannt gegeben.

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