Der verkehrspolitische Sprecher der CDU, Wolfram Kister, schätzt die Arbeit der Straßenverkehrsbehörde sehr, und seiner Ansicht nach wäre es auch nicht das erste Mal, dass seitens der Stadt eine gutgemeinte Entscheidung zurückgenommen wird - siehe Bewohnerparken. Aber nur weil einige wenige die Geschwindigkeit überschreiten, kann es nicht als gelungen bezeichnet werden, so Kister, wenn zur Geschwindigkeitsreduzierung, noch dazu in einer Tempo-30-Zone, ein sogenanntes künstliches Hindernis in Form von Parken auf der Fahrbahn initiiert wird mit dem Ziel, den Verkehr zu verlangsamen.

Die Verkehrssicherheit sollte bei allen Maßnahmen obere Priorität haben. Wir sprechen hier nicht nur von Schulwegsicherheit und Reduzierung von Emissionen (Abgas und Lärm), sondern auch von Verkehrssicherheit in Form eines sicheren Fahrgefühls, das an dieser Stelle durch das Fahrbahnparken und der Gesamtstraßenbreite nur schwerlich gegeben ist. Noch dazu besteht weder der Bedarf, noch mangelt es in diesem Bereich an Parkplätzen.

In den doch reichlichen Leserbriefen wurde explizit auf die Gefahrensituation in diesem Bereich hingewiesen. Zu den genannten Problemen steht Kister der Verkehrssituation in den jetzigen Wintermonaten sehr skeptisch gegenüber.

Bezugnehmend auf die heutige Pressemitteilung zum Klimagutachten wäre die umgehende Rücknahme der Parkerlaubnis die logische Konsequenz. Die CDU-Fraktion wird im Verkehrsausschuss am 01.12.2010 einen entsprechenden Antrag einbringen, mit dem der Magistrat gebeten wird, das neu initiierte Parken auf der Fahrbahn im Weinbergsweg zurückzunehmen.

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